Würde der HSV für jedes Mal, wenn der Name Fábio Vieira fällt, einen Euro kassieren, könnten der Klub die von Arsenal geforderten 18 Millionen Euro vermutlich längst aus der Portokasse bezahlen.
Denn auch weiterhin bleibt die Zukunft des Portugiesen das klar bestimmende Transfer-Thema rund um den HSV. Vieira selbst will unbedingt dauerhaft nach Hamburg wechseln, die Vorstellungen von Arsenal und den Rothosen liegen in Puncto Ablöse jedoch noch immer deutlich auseinander. Eine Einigung zwischen den Vereinen ist derzeit also nicht in Sicht.
In der HSV-Kabine ist der 26-Jährige derweil unverändert ein Thema. Das wurde nach dem 2:2 gegen den OSC Lille auf besondere Weise deutlich. Nicolai Remberg sprach nach dem kräftezehrenden 135-Minuten-Test über die Bedeutung der Intensität im HSV-Spiel – und machte dabei eine bemerkenswerte Ausnahme. „Ich sage immer, wenn du nicht intensiv bist, kannst du bei uns nicht spielen“, erklärte Remberg zunächst. Dann grinste der Kapitän und schob hinterher: „Außer du bist Fábio Vieira. Der kann machen, was er will.“
HSV-Stars haben noch Kontakt zu Vieira
Eine Steilvorlage für neue Gerüchte? Remberg selbst wollte diesen Eindruck unmittelbar wieder einfangen. Auf die Frage, ob er sich zuletzt mit Vieira ausgetauscht habe, antwortete er: „Nein gar nicht, das war jetzt nur ein Joke. Ich will gar keine Spekulationen aufmachen.“ Vielmehr sei ihm lediglich in den Sinn gekommen, „dass bei uns die Intensität einfach an erster Stelle steht“.

Gleichzeitig wurde deutlich, warum Vieira bei den HSV-Profis weiterhin präsent ist. „Er hat so eine Qualität, dass du für ihn auch manchmal mehr läufst“, sagte Remberg über seinen Ex-Kollegen. Und tatsächlich wird sich innerhalb des Teams immer mal wieder über den linksfüßigen Edeltechniker ausgetauscht. Bereits vor rund drei Wochen hatte Remberg selbst im „Spieltagssiegerbesieger – Der Kickbase Podcast“ verraten: „Man spricht schon mal darüber, aber ich glaube, das ist einfach normal, weil Spieler noch Kontakt mit ihm haben.“
Einen Einfluss auf die Verhandlungen nimmt die Mannschaft trotz aller Sympathien allerdings nicht. „Es ist jetzt nicht so, dass wir ihn anrufen und sagen: Kommst du?“, stellte Remberg damals klar. Die Sehnsucht nach einem Zusammenspiel mit dem Fanliebling scheint im HSV-Kader dennoch ungebrochen groß zu sein.











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