Der FC Arsenal sucht nach der Vertragsverlängerung von Vinicius Junior bei Real Madrid weiter nach einer hochkarätigen Verstärkung für die linke Außenbahn. Neben Bradley Barcola, Nico Williams und Iliman Ndiaye rückt nun auch Kenan Yildiz von Juventus Turin in den Fokus der Gunners.
Wie Calciomercato unter Berufung auf La Stampa berichtet, steht der 21 Jahre alte türkische Nationalspieler inzwischen weit oben auf Arsenals Wunschliste. Trainer Mikel Arteta möchte seine Offensive mit einem weiteren Topspieler verstärken und sieht Yildiz als mögliche Alternative zu Vinicius.
Arsenal: Yildiz als Wunschspieler?
Der Brasilianer hatte Gespräche mit Arteta und Sportdirektor Andrea Berta geführt, bevorzugte aber von Beginn an einen Verbleib in Madrid. Nachdem Real sein Vertragsangebot nachgebessert hatte, unterschrieb der 26-Jährige ein neues Arbeitspapier bis 2032.
Yildiz könnte bei Arsenal sowohl auf dem linken Flügel als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Seine technische Qualität, Kreativität und Flexibilität machen ihn grundsätzlich zu einem sehr geeigneten Kandidaten, da Juventus als Verein zusätzlich Jahr für Jahr hinter den Erwartungen zurückbleibt. Eine Verpflichtung wäre allerdings mit erheblichen Kosten verbunden.

Juventus fordert dem Bericht zufolge deutlich mehr als 100 Millionen Euro für seinen Leistungsträger. Die Turiner befinden sich in einer komfortablen Verhandlungsposition, da Yildiz erst im Februar einen neuen Vierjahresvertrag unterschrieben hat. Der Serie-A-Klub betrachtet ihn als einen der besten Spieler der Liga und möchte ihn nicht verkaufen.
Arsenals bevorzugte Lösung bleibt offenbar Barcola. Berta soll bereits Kontakt zum Umfeld des PSG-Flügelspielers aufgenommen haben, um Liverpool im Transferpoker zuvorzukommen. Meldungen über eine Einigung zwischen den Reds und Paris wurden zuletzt dementiert.
Allerdings verlangt PSG rund 150 Mio. Euro für den Franzosen. Damit wäre Barcola sogar noch teurer als Yildiz. Arsenal muss nun entscheiden, für welchen Kandidaten ein finanzieller Vorstoß realistisch ist. Beide Transfers würden voraussichtlich eine dreistellige Millionensumme erfordern.










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