Der FC Arsenal hat mit Bruno Guimaraes den zweitteuersten Neuzugang in der Vereinsgeschichte unter Dach und Fach gebracht. Dadurch verschärfen die Gunners aber auch die Situation im zentralen Mittelfeld. Die Ankunft des Brasilianers könnte Eigengewächs Myles Lewis-Skelly zu einem Abgang bewegen.
Laut Informationen der Plattform Teamtalk wurde der 19-Jährige bereits Manchester United und dem FC Chelsea aktiv angeboten. Unklar ist, ob die Kommunikation über Lewis-Skellys Berateragentur oder die Arsenal-Verantwortlichen lief.
In jedem Fall besteht dadurch die durchaus realistische Chance für einen Top-Klub, den englischen Nationalspieler vor Ablauf des Sommer-Transferfensters in drei Wochen zu verpflichten.
Declan Rice, Bruno Guimaraes, Martin Zubimendi, Mikel Merino und eben Myles Lewis-Skelly – Gleich fünf hochkarätige Optionen finden sich aktuell im zentralen Mittelfeld der Gunners wieder. Youngster Ethan Nwaneri, der in der Vorbereitung ebenfalls in der Schaltzentrale zum Einsatz kam, ist dort noch nicht mal aufgelistet. Dass nicht für alle ein Platz gefunden werden kann ist absehbar, eine Trennung von Lewis-Skelly käme aus sportlicher Perspektive dennoch überraschend.
Gibt Arsenal Lewis-Skelly an einen Ligakonkurrenten ab?
Das 19-jährige Eigengewächs hat im letzten Jahr eine tolle Entwicklung genommen. Lewis-Skelly ist sowohl auf der Linksverteidiger, als auch im zentralen Mittelfeld einsetzbar und erwies sich als äußerst wertvoll auf der Reise der Gunners zum Premier-League-Titel und ins Champions-League-Finale. Auch im bisherigen Verlauf der Vorbereitung setzte Trainer Mikel Arteta auf Lewis-Skelly, bei allen drei Testspielen stand der Academy-Absolvent in der Startelf. Wohlgemerkt im zentralen Mittelfeld, wo allerdings bis auf Nwaneri keiner seiner oben genannten Positions-Konkurrenten überhaupt im Kader stand.

Sollte Arteta auf der Linksverteidiger-Position weiterhin auf Riccardo Calafiori setzen, könnte signifikante Spielzeit für Lewis-Skelly in der kommenden Saison rar gesät sein. Laut Teamtalk-Informationen müsste ein interessierter Club aber wohl mindestens 60 Millionen Pfund auf den Tisch legen, um einen Wechsel tatsächlich zustande zu bringen.
Geld, dass Arsenal anderweitig investieren könnte, um andere Baustellen des Kaders anzugehen. Nach der Verletzung von Abwehrchef William Saliba steht ein weiterer Innenverteidiger auf der Einkaufsliste des amtierenden Meisters. Außerdem könnte zusätzlich zur Verpflichtung von Ex-Düsseldorfer Christos Tzolis ein weiterer Flügelspieler ins Emirates Stadium wechseln.










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