RB Leipzig könnte einen Teil der Millionen aus dem Verkauf von Yan Diomande direkt in die Bundesliga reinvestieren. Die Sachsen beschäftigen sich offenbar intensiv mit Kaishu Sano vom 1. FSV Mainz 05 und sollen im Rennen um den japanischen Nationalspieler sogar die besten Karten besitzen.
Wie die japanische Zeitung Sponichi berichtet, gilt Leipzig derzeit als aussichtsreichster Kandidat auf eine Verpflichtung des 25-Jährigen. Damit könnte sich ein überraschender Bundesliga-interner Transfer anbahnen.
Finanziell wäre RB nach dem spektakulären Verkauf von Diomande an Real Madrid grundsätzlich in der Lage, einen solchen Deal zu stemmen. Für den 19 Jahre alten Flügelspieler kassierten die Leipziger eine dreistellige Millionensumme.
Bei Sano könnte ebenfalls eine beträchtliche Ablöse fällig werden. In den vergangenen Wochen wurden Forderungen zwischen 50 und 60 Millionen Euro gehandelt.
Leipzig bekommt namhafte Konkurrenz bei Sano

Dass der Japaner überhaupt in dieser Preiskategorie gehandelt wird, verdeutlicht seine rasante Entwicklung in Mainz. Die Rheinhessen hatten Sano erst vor zwei Jahren für lediglich 2,5 Millionen Euro von den Kashima Antlers verpflichtet.
Inzwischen hat sich der defensive Mittelfeldspieler in der Bundesliga etabliert und auch international auf sich aufmerksam gemacht. Für Japan absolvierte Sano bislang 16 Länderspiele. Bei der Weltmeisterschaft kam er dreimal zum Einsatz.
Seine Entwicklung ist auch anderen europäischen Klubs nicht verborgen geblieben. In den vergangenen Monaten wurde Sano unter anderem mit dem AC Mailand, dem FC Liverpool und Newcastle United in Verbindung gebracht.
Umso bemerkenswerter ist, dass ausgerechnet Leipzig aktuell als Favorit auf den Zuschlag gehandelt wird. Für Sano hätte ein Wechsel innerhalb der Bundesliga den Vorteil, dass er sich weder an eine neue Liga noch an ein komplett neues Umfeld gewöhnen müsste.
Mainz winkt gigantischer Transfergewinn
Für Mainz könnte ein Verkauf zum nächsten außergewöhnlichen Transfergeschäft werden. Sollte tatsächlich eine Ablöse in der Größenordnung von 50 bis 60 Millionen Euro erzielt werden, würde der Bundesligist seinen ursprünglichen Einsatz von 2,5 Millionen Euro innerhalb von nur zwei Jahren vervielfachen.
Ganz ohne Druck sind die Mainzer bei der Personalie allerdings nicht. Sanos Vertrag läuft nur noch bis 2028. Bleibt eine Verlängerung aus, könnte seine Verhandlungsposition mit Blick auf kommende Transferperioden zunehmend schwächer werden.
Gleichzeitig gibt es aktuell keinen Grund, den Japaner unter Wert abzugeben. Das internationale Interesse und insbesondere die neue finanzielle Stärke der Leipziger könnten Mainz dabei in die Karten spielen.
Für RB wäre Sano eine hochkarätige Verstärkung im Zentrum. Nach dem Diomande-Verkauf verfügen die Sachsen über den nötigen finanziellen Spielraum, um auch bei einem Bundesliga-Konkurrenten einen kostspieligen Transfer zu realisieren.
Ob Leipzig tatsächlich bereit ist, bis zu 60 Millionen Euro für den 25-Jährigen zu investieren, bleibt vorerst offen. Sollte sich der Bericht aus Japan bestätigen, befindet sich RB im Rennen um einen der begehrtesten Mittelfeldspieler der Bundesliga aber bereits in einer hervorragenden Ausgangsposition.











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