Inter Mailand arbeitet weiter an der Verstärkung seines Kaders und könnte dabei in Frankreich fündig werden. Die Nerazzurri beschäftigen sich offenbar intensiv mit Malick Fofana von Olympique Lyon. Erste Gespräche sollen bereits stattgefunden haben, auch eine mögliche Ablöse steht im Raum.
Wie Calciomercato berichtet, hat Inter erste Sondierungsgespräche mit Olympique Lyon über den 21 Jahre alten Flügelspieler geführt. Der belgische Nationalspieler passt demnach genau in das Profil, das Trainer Cristian Chivu für seine Offensive noch sucht.
Fofana ist vorwiegend auf der linken Außenbahn zu Hause und zeichnet sich insbesondere durch seine Geschwindigkeit und seine Qualitäten im Eins-gegen-Eins aus. Inter soll grundsätzlich bereit sein, für den Belgier rund 30 Millionen Euro zu investieren.
Die bevorzugte Lösung der Italiener sieht allerdings anders aus. Dem Bericht zufolge würde Inter Fofana zunächst gerne ausleihen und sich gleichzeitig eine Kaufoption sichern. Ob Lyon für ein solches Modell offen wäre, ist bislang nicht bekannt.
Inter führt erste Gespräche wegen Fofana

Noch befindet sich der Poker in einer frühen Phase. Ein offizielles Angebot hat Inter bislang nicht abgegeben. Die bereits geführten Gespräche zeigen allerdings, dass sich die Mailänder ernsthaft mit einer Verpflichtung beschäftigen.
Dabei ist Inter keineswegs der einzige Interessent. Erst vor wenigen Tagen wurde Fofana auch mit der AS Rom in Verbindung gebracht. Aktuell sollen die Nerazzurri im Werben um den Flügelspieler allerdings die besseren Karten besitzen.
Auch aus England gibt es Interesse. Tottenham Hotspur beobachtet die Entwicklung des Offensivspielers bereits seit längerer Zeit. Sollte Inter tatsächlich ein konkretes Angebot einreichen, könnte sich deshalb schnell ein internationaler Transferpoker entwickeln.
Fofana steht seit Januar 2024 bei Olympique Lyon unter Vertrag. Damals wechselte er von der KAA Gent nach Frankreich und schaffte bei OL endgültig den Durchbruch auf höherem Niveau.
In bislang 80 Pflichtspielen für Lyon erzielte der Belgier 18 Treffer und bereitete sieben weitere vor. Insbesondere mit seinen Dribblings und seiner Explosivität machte sich Fofana dabei auch außerhalb der Ligue 1 einen Namen.
Verletzungen bremsten Fofana zuletzt aus
Seine jüngste Saison verlief allerdings nicht nach Wunsch. Verletzungsprobleme warfen den 21-Jährigen immer wieder zurück. In 16 Einsätzen gelangen ihm lediglich drei direkte Torbeteiligungen.
An seinem grundsätzlichen Potenzial bestehen bei Inter offenbar trotzdem keine Zweifel. Gerade sein Spielertyp könnte Chivu zusätzliche Möglichkeiten geben. Mit seiner Stärke im Eins-gegen-Eins würde Fofana ein Element mitbringen, das der Trainer in seinem aktuellen Kader noch vermisst.
Für den belgischen Nationalspieler könnte ein Wechsel nach Mailand gleichzeitig den nächsten großen Schritt seiner Karriere darstellen. Nach seiner Entwicklung in Gent und Lyon würde Fofana bei Inter um Titel spielen und sich auf einer noch größeren Bühne beweisen können.
Bis dahin müssen allerdings noch einige Hürden genommen werden. Die Sondierungsgespräche laufen, eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro steht im Raum – ein konkretes Angebot liegt Lyon bislang aber noch nicht vor. Sollte Inter seine Bemühungen intensivieren, könnte Fofana in den verbleibenden Wochen des Transferfensters zu einer der spannendsten Personalien der Nerazzurri werden.










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