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Eberl bleibt hart! Bayern stellt klare Forderung im Palhinha-Poker
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Eberl bleibt hart! Bayern stellt klare Forderung im Palhinha-Poker

Beim FC Bayern stehen die Zeichen bei João Palhinha weiterhin klar auf Abschied. Aston Villa arbeitet intensiv an einer Verpflichtung des Portugiesen und würde den Mittelfeldspieler gerne ausleihen. Die Münchner verfolgen jedoch einen anderen Plan und drängen auf einen endgültigen Verkauf.

Während sich beim FC Bayern auf der Zugangsseite aller Voraussicht nach nichts mehr bewegen wird, hat Sportvorstand Max Eberl auf der Abgangsseite noch einiges zu tun. Neben Sacha Boey und Bryan Zaragoza gehört vor allem João Palhinha zu den Spielern, für die bis zum Ende der Transferperiode eine Lösung gefunden werden soll.

Die sportliche Perspektive des 31-Jährigen in München ist überschaubar. Das wurde Palhinha von den Verantwortlichen bereits deutlich mitgeteilt. Selbst Vincent Kompany machte während der Asienreise öffentlich kein Hehl daraus, dass sich bei einigen Spielern noch etwas verändern könnte.

Palhinha absolvierte zwar die komplette Vorbereitung mit den Bayern, dürfte mit der Rückkehr der etablierten Kräfte im zentralen Mittelfeld aber weiter in der Hierarchie abrutschen.

Beim 2:1-Testspielsieg gegen Jeju stand der Portugiese noch rund eine Stunde auf dem Platz. Gegen Aston Villa kam er dagegen erst nach 60 Minuten zum Einsatz. Mit Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic kehren zwei gesetzte Mittelfeldspieler zunehmend zu voller Fitness zurück. Hinzu kommen Tom Bischof und Neuzugang Bara Sapoko Ndiaye.

Bayern möchte endgültigen Schlussstrich

An Interessenten für Palhinha mangelt es grundsätzlich nicht. Vor allem Aston Villa beschäftigt sich intensiv mit dem ehemaligen Fulham-Profi.

Wie der kicker berichtet, würden die Engländer Palhinha am liebsten auf Leihbasis verpflichten. Genau dieses Modell ist für den FC Bayern allerdings nicht die bevorzugte Lösung. Palhinha selbst soll sich mit dem Europa-League-Sieger bereits einig sein.

Die Münchner wollen den Mittelfeldspieler dem Bericht zufolge dauerhaft verkaufen und verhandeln mit Aston Villa über einen entsprechenden Deal.

Dass Bayern eine weitere Leihe vermeiden möchte, ist wenig überraschend. Bereits in der vergangenen Saison wurde Palhinha an Tottenham Hotspur verliehen. Die Spurs besaßen eine Kaufoption, machten davon am Ende jedoch keinen Gebrauch.

Nach Informationen des kicker soll eine grundsätzliche Einigung zwischen den Vereinen dabei gar nicht das entscheidende Problem gewesen sein. Vielmehr sollen Palhinhas Gehaltsvorstellungen einem dauerhaften Verbleib in London im Weg gestanden haben.

Joao Palhinha
Foto: IMAGO

Für den FC Bayern wäre ein Verkauf in diesem Sommer daher gleich aus mehreren Gründen wichtig. Palhinha war 2024 für rund 50 Millionen Euro vom FC Fulham verpflichtet worden, konnte sich in München allerdings nie nachhaltig durchsetzen.

Ein permanenter Transfer würde nicht nur eine Ablöse in die Kassen spülen, sondern gleichzeitig ein hohes Gehalt von der Payroll nehmen. Genau deshalb bevorzugen die Bayern-Bosse einen endgültigen Schlussstrich statt einer weiteren Leihe.

Mit Aston Villa steht immerhin ein Klub bereit, der konkretes Interesse zeigt. Die Engländer suchen nach Verstärkung für ihr Mittelfeld und befinden sich bereits in Gesprächen mit dem deutschen Rekordmeister.

Wie schnell beide Seiten zusammenfinden, dürfte vor allem davon abhängen, ob Aston Villa von seinem bevorzugten Leihmodell abrückt und den Bayern bei einem festen Transfer entgegenkommt.

Eberl verfolgt bei seinen weiteren Verkaufskandidaten einen ähnlichen Ansatz. Auch Sacha Boey und Bryan Zaragoza sollen möglichst dauerhaft abgegeben werden. Insbesondere beim Spanier gestaltet sich die Suche nach einer Lösung jedoch schwierig.

Bei Palhinha scheint die Ausgangslage deutlich konkreter zu sein. Der Interessent ist da, die Gespräche laufen – nun müssen Aston Villa und Bayern nur noch beim Transfermodell zusammenfinden.

Quelle: FCBinsideZum Original

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