Die Wege von Borussia Mönchengladbach und Joe Scally könnten sich noch in diesem Sommer trennen. Obwohl der US-Amerikaner seit Jahren zum Stammpersonal gehört und einen Bundesliga-Rekord aufgestellt hat, spielt er in den langfristigen Planungen der Fohlen offenbar keine Rolle mehr. Ein Verkauf vor dem Ende der Transferperiode gilt als bevorzugte Lösung.
Wie Bild berichtet, hat Gladbach dem 23-Jährigen bereits signalisiert, dass ihm bei einem Verbleib ein Platz auf der Bank oder sogar auf der Tribüne drohen könnte. Eine Verlängerung seines bis 2027 laufenden Vertrags sei derzeit ebenfalls kein Thema.
Gladbach: Scally will in die Premier League
Scally soll von einem Wechsel in die Premier League träumen und sich auch finanziell an den dortigen Verhältnissen orientieren. Die Gladbacher Verantwortlichen sind demnach nicht bereit, seine Gehaltsvorstellungen zu erfüllen. Gleichzeitig vermisst die sportliche Führung um Geschäftsführer Rouven Schröder eine ausreichende Weiterentwicklung des Rechtsverteidigers.
Insbesondere in der Offensive und im taktischen Verhalten sehen die Verantwortlichen offenbar weiterhin Defizite. Dabei verfügt Scally bereits über große Erfahrung: Im April 2026 wurde er im Alter von 23 Jahren und 116 Tagen zum jüngsten ausländischen Spieler der Bundesliga-Geschichte, der 150 Einsätze im deutschen Oberhaus erreichte.

Konkretes Interesse aus England scheint bislang jedoch nicht in ausreichendem Maße vorhanden zu sein. Gladbach hat für die rechte Abwehrseite trotzdem bereits vorgesorgt. Mit Yukhym Konoplia und Daiki Hashioka wurden zwei mögliche Nachfolger verpflichtet. Der derzeit verletzte Ukrainer und der japanische Nationalspieler sollen künftig um den Stammplatz konkurrieren.
Anders stellt sich die Situation bei Nico Elvedi dar. Auch der Vertrag des 29-Jährigen endet 2027, der Schweizer soll jedoch unbedingt bleiben. Selbst ohne eine Verlängerung würde die Borussia mit ihrem ausländischen Bundesliga-Rekordspieler in die neue Saison gehen. Bei Scally stehen die Zeichen dagegen klar auf Abschied.









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