Mykhailo Mudryk könnte den FC Chelsea nach seiner Rückkehr in den Spielbetrieb vorübergehend verlassen. Die Londoner zeigen sich offen für Leihangebote, damit der 25 Jahre alte Flügelspieler regelmäßig zum Einsatz kommt. Interesse besteht sowohl aus der Premier League als auch vom französischen Partnerklub Racing Straßburg.
Nach Informationen von football.london haben sich mindestens drei englische Erstligisten nach Mudryk erkundigt. Einer davon ist Coventry City. Trainer Frank Lampard kennt den ukrainischen Nationalspieler bereits aus seiner Zeit an der Stamford Bridge und soll eine Verpflichtung befürworten.
Mudryk: Rückkehr zu Lampard?
Chelsea strebt derzeit keinen dauerhaften Verkauf an. Stattdessen soll Mudryk bei einem anderen Verein Spielpraxis sammeln und wieder einen konstanten Rhythmus entwickeln. Bei den Blues ist der Konkurrenzkampf auf den offensiven Außenpositionen groß, wodurch regelmäßige Einsätze nicht garantiert wären.
Coventry könnte dem Angreifer eine wichtige Rolle und die Möglichkeit bieten, weiterhin in der Premier League zu spielen. Welche beiden weiteren englischen Vereine ihr Interesse hinterlegt haben, ist bislang nicht bekannt. Konkrete Verhandlungen oder Angebote liegen offenbar ebenfalls noch nicht vor.
Auch Racing Straßburg bleibt eine Option. Der Ligue-1-Klub gehört wie Chelsea zum BlueCo-Netzwerk und könnte Mudryk in einem vertrauten Umfeld aufnehmen. Allerdings dürfen nach den FIFA-Regularien maximal drei Spieler gleichzeitig von einem Klub an denselben Verein verliehen werden.

Mit Genesis Antwi und Filip Jorgensen wechselten bereits zwei Chelsea-Profis auf Leihbasis nach Straßburg. Somit ist aktuell nur noch ein Platz verfügbar. Für diesen kommt neben Mudryk auch Neuzugang Dastan Satpayev infrage, der ebenfalls in Frankreich Spielpraxis sammeln könnte.
Chelsea muss daher entscheiden, welchem Spieler die Station in Straßburg mehr helfen würde. Sollte Satpayev den letzten Leihplatz erhalten, dürfte eine Premier-League-Lösung für Mudryk deutlich wahrscheinlicher werden. Coventry hat sich dafür bereits in Stellung gebracht.









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