Cristian Romero steht unmittelbar vor einem Wechsel von Tottenham Hotspur zu Atletico Madrid. Die beiden Klubs haben sich auf die finanziellen Bedingungen verständigt, auch der argentinische Innenverteidiger ist sich mit den Spaniern bereits einig. Für den Abschluss fehlen nur noch der Medizincheck und die offizielle Bestätigung.
Nach Informationen von The Athletic zahlt Atletico eine Ablöse von 40 Millionen Euro für den 28 Jahre alten Tottenham-Kapitän. Zusätzlich sichern sich die Spurs eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 15 Prozent. Romero soll zeitnah zur medizinischen Untersuchung nach Madrid reisen.
Romero: Simeone wollte ihn unbedingt
Neben Atletico hatten sich auch Inter Mailand und der FC Arsenal mit dem argentinischen Nationalspieler beschäftigt. Die Madrilenen intensivierten ihr Werben zuletzt allerdings deutlich und konnten den Abwehrspieler von ihrem sportlichen Projekt überzeugen.
Romero reiste nach der Weltmeisterschaft nicht mit Tottenham zur Vorbereitung nach Australien und Neuseeland. Beim Turnier stand er in sieben Partien für Argentinien auf dem Platz und gehörte auch bei der Finalniederlage gegen Spanien zur Startelf.

Der Innenverteidiger war erst in der vergangenen Saison von Ex-Trainer Thomas Frank zum Kapitän ernannt worden. In 32 Pflichtspielen verbuchte Romero sechs Tore und vier Vorlagen. Sein Vertrag bei den Spurs läuft nach einer Verlängerung im vergangenen Jahr noch bis 2029.
Das Verhältnis zur Klubführung galt zuletzt allerdings als angespannt. Nach einer Niederlage gegen Bournemouth kritisierte Romero indirekt die Verantwortlichen und warf ihnen vor, sich in schwierigen Phasen nicht öffentlich zu äußern. Wenig später bezeichnete er die geringe Kaderbreite während einer Verletzungskrise als beschämend.
Auch Romero selbst kämpfte in den vergangenen beiden Spielzeiten regelmäßig mit körperlichen Problemen. Eine Knieverletzung beeinträchtigte seine vergangene Saison, zuvor hatte ihn eine Oberschenkelverletzung mehr als zwei Monate außer Gefecht gesetzt. In Madrid soll der Weltmeister unter Landsmann Diego Simeone, der ein großer Fan des Verteidigers gilt, nun ein neues Kapitel seiner Karriere beginnen.











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