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Mainzer Rekordabgang? Interne Deadline für Sano-Transfer
fussball-news.defussball-news.de·VonTill Gabriel

Mainzer Rekordabgang? Interne Deadline für Sano-Transfer

Am 1. September schließt der Transfermarkt in den Top-Ligen seine Pfoten. Bei Kaishu Sano hat Mainz 05 eine andere Deadline gesetzt.

Der Japaner ist der wertvollste Akteur in den Reihen des Bundesligisten und hat mit seinen starken Leistungen in der vergangenen Saison Interesse geweckt. Auch bei der WM betrieb der 25-Jährige Eigenwerbung und erzielte im Sechzehntelfinale gegen Brasilien (1:2) sogar das zwischenzeitlich 1:0 für die Samurai Blue.

Sollte der Mittelfeldspieler die Nullfünfer noch verlassen, würde er wohl zum Rekordverkauf aufsteigen und Brajan Gruda ablösen, der 2024 für 31,5 Millionen Euro zu Brighton and Hove Albion gewechselt war. Sanos Marktwert wird inzwischen auf 50 Millionen Euro geschätzt.

Amiri bleibt Mainzer: Hält Heidel auch Top-Star Sano?

Sportvorstand Christian Heidel betonte, dass man den Spieler nicht auf den letzten Drücker abgeben will. „Am 31. August verkaufen wir ihn nicht mehr. Wir müssen ja noch reagieren können“, erklärte der 63-Jährige gegenüber Bild. Demnach gilt der 27. August als Deadline für einen Sano-Abgang.

„Klar ist man in so einem Fall nicht völlig unvorbereitet, macht man sich über Alternativen Gedanken – aber man kann ja nicht vorher mit einem Spieler verhandeln und ihn fragen, ob er kommen würde, wenn der und der geht“, so Heidel weiter. Unter Druck steht Mainz ohnehin nicht, die Nullfünfer können sich leisten, ihren Schlüsselspieler zu halten.

„Natürlich kann ein Angebot kommen, bei dem wir nicht nein sagen können“, räumte Heidel ein: „Aber, wir freuen uns, wenn nichts kommt! Wir können uns das wirtschaftlich leisten, und dann gehen wir in diesem Sommer bei der Kaderplanung eben mal einen anderen Weg.“

Kaishu Sano
Foto: IMAGO

Mit Nadiem Amiri hat der Verein bereits einen Unterschiedsspieler halten können, der Nationalspieler bestätigte zuletzt im Trainingslager, dass er auch die kommende Saison bei den Rheinhessen verbringen wird. Kann Mainz auch Sano von einem Verbleib überzeugen, steht Trainer Urs Fischer ein stabiles Fundament zur Verfügung, um eine weitere Saison im Abstiegskampf zu vermeiden.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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