Footy
Neue Strategie: Liverpool spielt im Barcola-Poker auf Zeit
fussball-news.defussball-news.de·VonCedric Greh

Neue Strategie: Liverpool spielt im Barcola-Poker auf Zeit

Der FC Liverpool sieht sich selbst in einer guten Ausgangslage, um Wunschtransferziel Bradley Barcola noch in diesem Sommer zu verpflichten. In jedem Fall ziehen sich die Reds vorerst aus den Verhandlungen mit Paris Saint-Germain zurück, da momentan keine Fortschritte erzielt werden. Jedoch soll kurz vor Ende des Transferfensters ein erneuter Angriff starten.

Laut einem Bericht des französischen Mediums L’Équipe möchte Liverpool im Transferpoker um Barcola auf Zeit spielen. Hintergrund ist die gewaltige geforderte Ablösesumme in Höhe von 145 Millionen Euro, die PSG für den Flügelstürmer aufgerufen hat. Ein Preis, den Liverpool nicht bereit ist zu zahlen.

Den Reds in die Karten spielt die Wechselwilligkeit Barcolas. Der französische Nationalspieler ist unzufrieden mit seiner Rolle im Team von Trainer Luis Enrique und weigert sich, seinen bis 2028 laufenden Vertrag zu verlängern. Dieser Zustand setzt die PSG-Verantwortlichen um Sportdirektor Luis Campos unter Druck, da man Barcola auf keinen Fall  ablösefrei ziehen lassen will.

Poker um Barcola: Liverpool spielt auf Zeit

Dass Campos einem möglichen Abgang von Barcola bereits vorgreifen möchte, zeigt die aktuelle Einkaufsstrategie des Scheichklubs. Für die Flügelstürmerposition holte PSG bereits Maghnes Akliouche von der AS Monaco, außerdem besteht bereits eine Club-zu-Club-Einigung zwischen PSG und Ajax Amsterdam über den Transfer von Shooting-Star Mika Godts. Vor allem auf der linken Seite würde mit Platzhirsch Khvicha Kvaratskhelia, Barcola und Godts ein Überangebot herrschen, für alle drei dürfte kaum ausreichend Spielzeit abfallen.

Bradley Barcola
Foto: Getty Images

Barcola ist durch diese Faktoren zumindest entbehrlich geworden. Allerdings wird sich Paris nicht mit einem Discount-Preis zufriedengeben. Sollte Campos einem Transfer tatsächlich zustimmen, dann wohl nur im Falle eines Mindestgebots von 100 Millionen Euro. Liverpool will dem Bericht der L’Équipe zufolge in den letzten zehn Tagen vor Schließung des Transferfensters die Verhandlungen wieder aufnehmen. Ob die Taktik aufgeht und Paris einknickt?

Fakt ist, dass Paris um den dringlichen Wunsch der Reds nach einem neuen hochkarätigen Flügelspieler weiß. Auch bei Akliouche wagten die Reds einen Vorstoß, kassierten allerdings eine Absage. Für den Fall der Fälle muss sich Liverpool mit Alternativen zu Barcola beschäftigen, will man nicht mit dünn besetzten Flügelstürmerpositionen in die neue Spielzeit gehen. Klar ist, dass Barcola die klare Wunschlösung wäre. Der 23-Jährige hat seine Klasse in den vergangenen Jahren nachhaltig nachgewiesen und bringt ohne Zweifel weiteres Entwicklungspotential mit

 

Quelle: fussball-news.deZum Original

Kommentare