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Transferhammer: Aufstiegsheld vor Wechsel zu HSV-Erzrivalen
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

Transferhammer: Aufstiegsheld vor Wechsel zu HSV-Erzrivalen

Ludovit Reis bekam nach seinem Wechsel vom HSV zum FC Brügge kaum ein Bein auf den Boden. Nun steht seine Rückkehr nach Deutschland unmittelbar bevor.

Allerdings wird er sich entgegen der immer wieder aufkommenden Gerücht nicht seinem Ex-Verein anschließen. Stattdessen steht der Niederländer nach Informationen des Portals „DeichStube“ kurz vor einem Wechsel zu Werder Bremen. Er befinde sich bereits zu finalen Gesprächen an der Weser und solle sich noch am heutigen Freitag dem Medizincheck unterziehen. Womöglich werde der Transfer schon einen Tag später rund um die Bremer Saisoneröffnung verkündet werden.

Dabei handle es sich sogar um eine feste Verpflichtung, zu einem aus SVW-Sicht sehr attraktiven wirtschaftlichen Paket. Damit verlässt Reis schon nach rund einem Jahr den FC Brügge, wo er keine sportliche Perspektive mehr besaß. Im Jahr 2026 brachte er auf lediglich 44 Einsatzminuten, gehörte im Endspurt trotz Genesung infolge einer komplizierten Schulterverletzung nicht einmal mehr dem Spieltagskader an.

Ludovit Reis
Foto: IMAGO

HSV: Reis verabschiedete sich emotional

Der kurz vor Weihnachten engagierte Trainer Ivan Leko fand keinerlei Verwendung für den zentralen Mittelfeldspieler, der aller Voraussicht nach mit einem Jahr Verspätung in der Bundesliga auftauchen wird. Mit dem HSV gelang Reis der Aufstieg. Dabei zählte er zu den Leistungsträgern, schoss zudem wichtige Tore und führte die Mannschaft angesichts der regelmäßigen Abstinenz von Sebastian Schonlau regelmäßig als Kapitän aufs Spielfeld.

Trotzdem entschied er sich vor einem Jahr für ein Engagement in Brügge, mit der Aussicht auf Champions-League-Einsätze. Den HSV brachte der Transfer eine Ablöse von sechs Millionen Euro ein. Reis ging mit emotionalen, seine Bindung zum Klub verdeutlichenden Worten und wurde noch im Rahmen des Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt mit Standing Ovations im Volkspark verabschiedet.

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Umso verblüffender ist daher der Schritt nach Bremen. Allerdings dürften ihm aufgrund der ausweglosen Situation beim belgischen Meister kaum reizvolle Angebote vorgelegen haben. Beim SVW besitzt er die Möglichkeit, seine ins Stocken geratene Karriere auf einem hohen Niveau wieder in Schwung zu bringen. Viele HSV-Fans werden den Wechsel dennoch mit reichlich Unmut zur Kenntnis nehmen und diesen in den direkten Duellen auch kundtun.

Foto: Getty Images

Quelle: Nur die RauteZum Original

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