Footy
Leipzig will Mainz-Topstar Sano: Was zum Problem werden könnte
fussball-news.defussball-news.de·VonJonas Krause

Leipzig will Mainz-Topstar Sano: Was zum Problem werden könnte

Der Mainzer Mittelfeldstar Kaishu Sano ist auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Auch Bundesligist RB Leipzig würde den Japaner gerne verpflichten – doch es gibt ein Problem. 

Vor zwei Jahren wechselte Kaishu Sano aus der japanischen Fußballliga zum Bundesligisten Mainz 05. Damals betrug die Ablösesumme 2,5 Millionen Euro. Nun, mehr als 24 Monate später, winkt den Rheinhessen ein echter Geldregen. Schließlich ist der Marktwert des 25-Jährigen auf über 50 Millionen Euro angestiegen. Genau diese Summe fordern die Mainzer Verantwortlichen auch von möglichen Interessenten – und von denen gibt es im europäischen Fußball reichlich.

Zahlreiche Premier-League-Klubs, darunter der FC Liverpool, sollen sich um den japanischen Nationalspieler bemühen. Aus der Bundesliga hat insbesondere RB Leipzig den zentralen Mittelfeldspieler ins Visier genommen. Wie Sky Sport im Transfer Update am Freitagabend berichtet, gilt Sano beim Dosenklub als Wunschspieler.

Sano im RB-Fokus: Knackpunkt Ablösesumme?

Demnach wollen die RB-Verantwortlichen in den kommenden Tagen die Bemühungen um den Mainzer Leistungsträger verstärken. Allerdings ist für sie auch klar: Mehr als die geforderten 50 Millionen Euro zahlen sie nicht. Immerhin: Laut dem Bericht soll der FSV bereit zu Kompromissen sein. Es bleibt also unklar, in welche Richtung sich die Causa Sano entwickelt.

Zuletzt hatte Manager Christian Heidel eine interne Deadline festgelegt, wann man noch Angebote für den Japaner annehmen wollen würde. „Am 31. August verkaufen wir ihn nicht mehr“, heißt es vom gebürtigen Mainzer. Da das Transferfenster am 1. September schließt, wäre ein Last-Minute-Abgang ein ungünstiges Szenario für den Klub aus Rheinland-Pfalz.

Zudem bekräftigte Heidel auch, dass ein Verbleib von Sano durchaus möglich ist: „Natürlich kann ein Angebot kommen, bei dem wir nicht nein sagen können. Aber, wir freuen uns, wenn nichts kommt. Wir können uns das wirtschaftlich leisten, und dann gehen wir in diesem Sommer bei der Kaderplanung eben mal einen anderen Weg.“

Foto: IMAGO

Sano hat bei den Mainzern noch einen Vertrag bis 2028. Sollte keine Verlängerung des Arbeitspapiers erfolgen, könnten die FSV-Verantwortlichen den japanischen Spieler also auch noch im kommenden Sommer verkaufen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

Kommentare