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Kehrtwende bei Zaragoza: Bayern trifft wichtige Transfer-Entscheidung
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Kehrtwende bei Zaragoza: Bayern trifft wichtige Transfer-Entscheidung

Beim FC Bayern deutet sich eine überraschende Kehrtwende im Umgang mit Bryan Zaragoza an. Während die Münchner den Spanier bislang unbedingt verkaufen wollten, soll nun auch eine erneute Leihe infrage kommen. Der FC Sevilla bringt sich bereits in Stellung.

Die Zukunft von Bryan Zaragoza bleibt eines der offenen Transferthemen beim deutschen Rekordmeister. Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt unmissverständlich klargemacht, dass der 24-Jährige in den sportlichen Planungen von Vincent Kompany keine Rolle mehr spielt.

Eigentlich verfolgten die Bayern deshalb ein klares Ziel: Zaragoza sollte dauerhaft verkauft werden. Jetzt scheint der FCB seine Haltung geändert zu haben.

Wie das spanische Portal Orgullo Biri berichtet, sind die Münchner mittlerweile bereit, Zaragoza erneut auszuleihen. Demnach wäre sogar ein Leihgeschäft ohne verpflichtende Kaufoption vorstellbar. Bayern könnte zudem einen Teil des Gehalts übernehmen.

Bayern rückt von Verkaufsforderung ab

Die neue Haltung wäre durchaus bemerkenswert. Noch vor kurzem galt eine weitere Leihe als unerwünschtes Szenario. Die Bayern wollten stattdessen zumindest einen Teil ihrer ursprünglichen Investition zurückholen.

Zaragoza war Anfang 2024 für rund 15 Millionen Euro vom FC Granada verpflichtet worden, konnte sich in München allerdings nie durchsetzen. Auch mehrere Leihstationen brachten bislang nicht den erhofften Durchbruch. Sein Marktwert liegt inzwischen nur noch bei rund acht Millionen Euro.

Genau darin könnte der Grund für das Umdenken liegen. Statt Zaragoza unter Wert zu verkaufen oder im eigenen Kader ohne realistische Einsatzchancen zu behalten, könnten die Münchner versuchen, seinen Marktwert durch regelmäßige Spielzeit wieder zu steigern.

Zaragoza zieht es offenbar nach Sevilla

Bryan Zaragoza
Foto: IMAGO

Ein konkreter Kandidat für eine Leihe ist der FC Sevilla. Zaragoza soll einem Wechsel nach Andalusien offen gegenüberstehen und Sevilla gegenüber anderen Interessenten wie Alavés und Espanyol bevorzugen.

Noch können die Spanier allerdings nicht zuschlagen. Nach Informationen von Orgullo Biri muss Sevilla zunächst Rubén Vargas und Chidera Ejuke abgeben, um finanziellen und sportlichen Platz für Zaragoza zu schaffen.

Für Bayern könnte eine Leihe damit zur Notlösung werden, sollte sich bis zum Ende des Transferfensters kein Käufer finden.

Klar ist weiterhin: Eine sportliche Zukunft in München hat Zaragoza derzeit nicht. Die entscheidende Änderung besteht offenbar darin, dass Eberl und Co. inzwischen bereit sind, von ihrer bisherigen Forderung nach einem endgültigen Verkauf abzurücken.

Quelle: FCBinsideZum Original

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