Sacha Boey hat in der Vorbereitung des FC Bayern durchaus Argumente für einen Verbleib gesammelt. Auch beim 3:1-Erfolg gegen RB Leipzig wusste der Franzose zu gefallen. An den grundsätzlichen Planungen der Münchner ändert das allerdings nichts, wie Sportvorstand Max Eberl nach der Partie deutlich machte.
Eigentlich sind die Fronten bei Sacha Boey seit Wochen geklärt. Der Rechtsverteidiger gehört zu den Spielern, die den FC Bayern noch in diesem Sommer verlassen dürfen. Seine guten Auftritte in der Vorbereitung haben zuletzt jedoch die Frage aufgeworfen, ob sich der 25-Jährige möglicherweise doch noch einmal für einen Verbleib empfehlen kann.
Gegen Leipzig kam Boey bereits früh für den verletzten Konrad Laimer ins Spiel und erhielt damit eine weitere Gelegenheit, sich zu präsentieren.
An der grundsätzlichen Bewertung seiner Situation hat sich dadurch allerdings nichts verändert.
Eberl sieht keinen Platz für Boey
„Es steht außer Frage, dass Sacha Qualitäten hat“, betonte Eberl nach dem 3:1-Erfolg. Entscheidend sei jedoch die Konkurrenzsituation auf der rechten Abwehrseite.
„Wenn ich mir den Kader anschaue, haben wir Stani und Konny auf der rechten Außenverteidigerposition. Als dritter Rechtsverteidiger kommt man also niemandem gerecht“, erklärte der Sportvorstand.
Mit Josip Stanisic und Konrad Laimer sieht der FC Bayern die Position damit bereits doppelt besetzt. Für Boey bliebe bei einem Verbleib im Normalfall nur eine untergeordnete Rolle.
„Finanziell und sportlich falsch“

Auch die Verletzung von Laimer ändert an dieser Einschätzung offenbar nichts. Der Österreicher musste gegen Leipzig bereits in der Anfangsphase angeschlagen ausgewechselt werden. Eberl möchte die langfristige Kaderplanung jedoch nicht von einer kurzfristigen Verletzung abhängig machen.
„Ja, Verletzungen könnten die Lage ändern, aber Sacha zu behalten, nur weil Konny eine Woche ausfällt, ist sowohl aus finanzieller als auch aus sportlicher Sicht falsch“, stellte der Bayern-Boss klar.
Damit bleibt die Marschroute eindeutig: Boey darf den FC Bayern bei einem passenden Angebot weiterhin verlassen. Seine überzeugenden Leistungen in der Vorbereitung könnten den Münchnern zumindest dabei helfen, bis zum Ende der Transferperiode einen geeigneten Abnehmer zu finden.










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