Er könnte für eine millionenschwere Rekordsumme wechseln – oder doch beim 1. FSV Mainz 05 bleiben. Die Rheinhessen hegen Hoffnung auf einen Verbleib des Starspielers Kaishu Sano.
Vor zwei Jahren wechselte Kaishu Sano aus der japanischen Fußballliga zum Bundesligisten Mainz 05. Damals betrug die Ablösesumme 2,5 Millionen Euro. Nun, mehr als 24 Monate später, winkt den Rheinhessen ein echter Geldregen. Schließlich ist der Marktwert des 25-Jährigen auf über 50 Millionen Euro angestiegen. Genau diese Summe fordern die Mainzer Verantwortlichen auch von möglichen Interessenten – und von denen gibt es im europäischen Fußball reichlich.
Doch auch ein Verbleib scheint nicht ausgeschlossen. Jedenfalls wächst in Mainz die Hoffnung, den „Weltklassespieler“, wie Sportdirektor Niko Bungert ihn jüngst nannte, auch noch für die anstehende Spielzeit 2026/27 zu halten. Bei der erfolgreichen Mainzer Generalprobe gegen den AFC Bournemouth lief der Spieler jedenfalls noch im Trikot der Rheinhessen auf. Von den Rängen gab es Applaus.
„Weltklassespieler“ Sano: Verbleib in Mainz doch möglich?
Die Antwort von Sano auf eine Fan-Frage bei der offiziellen Mainzer Saisoneröffnung am Sonntag dürfte allen 05ern jedenfalls Hoffnung machen. Über einen möglichen Verbleib sagte der 25-Jährige: „Ich weiß es nicht. Aber ich bin sehr glücklich hier, wenn ich spiele.“
Auch Mainz-Manager Christian Heidel zeigte sich zuletzt optimistisch, was den japanischen Starspieler angeht: „Natürlich kann ein Angebot kommen, bei dem wir nicht nein sagen können. Aber, wir freuen uns, wenn nichts kommt. Wir können uns das wirtschaftlich leisten, und dann gehen wir in diesem Sommer bei der Kaderplanung eben mal einen anderen Weg.“
Derweil sagte Sportdirektor Bungert bei der Saisoneröffnung: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft beisammen und wir sind optimistisch, dass das auch in den nächsten Wochen so bleiben wird.“ (Zitat via Kicker)

Für den Schweizer Trainer Urs Fischer ist derweil schier ausgeschlossen, dass Sano in diesem Sommer noch den Verein verlässt. Verschmitzt beantwortete der Union-Coach die Frage, ob er weiterhin mit dem Japaner plane, so: „Logisch. Habe ich jemals etwas anderes gesagt? Er ist ja nach wie vor da, alles andere habe ich nicht im Kopf.“









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