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Kein Karriereende: Ex-Dortmunder Axel Witsel findet neuen Klub
BVBWLDBVBWLD·VonIngo Krüger

Kein Karriereende: Ex-Dortmunder Axel Witsel findet neuen Klub

Er macht einfach immer weiter. Axel Witsel scheint alterslos. Doch in seinem Pass leuchtet die Zahl 37 auf. Der frühere Profi von Borussia Dortmund denkt dennoch nicht ans Aufhören. Nach seinem Abschied von Girona hat sich der Belgier für einen neuen Klub entschieden.

Mit 37 Jahren haben viele Fußballspieler ihre Schuhe längst an den Nagel gehängt. Manche verdingen sich als TV-Experten oder frönen ihrer Leidenschaft in unteren Ligen. Niklas Süle (30) etwa feierte mit dem SV Tiefenbach sein Debüt in der Kreisliga. Zwar gelang dem Ex-Nationalspieler ein Kopfballtreffer, doch nach 90 Minuten stand eine 2:7 (0:3)-Niederlage.

In die Provinz zieht es den Mann mit dem markanten Lockenkopf nicht – zumindest nicht in der anstehenden Saison. Nach Informationen der renommierten französischen Sportzeitung L’Équipe wechselt der Defensiv-Allrounder zum OGC Nizza. Demnach besteht zwischen Spieler und Klub prinzipiell Einigkeit über einen Einjahresvertrag mit der Option auf ein weiteres.

In der vergangenen Spielzeit retteten sich die „Aiglons“ erst in der Relegation gegen AS St. Etienne. Witsel ist auserkoren, mit seiner Routine und seiner Teamfähigkeit junge Mittelfeldakteure wie Djibril Coulibaly (17) und Everton (19) zu unterstützen.

Pokalsieg mit dem BVB

Zwischen 2018 und 2022 bestritt Witsel insgesamt 145 Partien für den BVB. Ihm gelangen 13 eigene Treffer sowie sechs Torvorlagen. Er gehörte dem Dortmunder Kader an, der 2021 den DFB-Pokal gewann. Beim 4:1 im Finale gegen RB Leipzig kam er aufgrund eines Achillessehnenrisses jedoch nicht zum Einsatz.

Mit Jan Vertonghen (39) weist nur ein Belgier mehr Länderspiele auf als der Ex-Borusse. Bei der vergangenen Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA absolvierte Witsel für die „Roten Teufel“ seine Einsätze Nummer 139 und 140.

Axel Witsel
Foto: IMAGO

Auch wenn der 37-Jährige weiterhin dem runden Leder nachjagt, plant er bereits für die Zeit nach dem Karriereende. In Awans gründete Witsel jüngst seine eigene Immobilienfirma namens „Immo 28“, berichtet der Belgische Rundfunk (BRF). Die Namensgebung hat einen persönlichen Hintergrund: Bis auf seine Zeit in Girona und bei Atlético Madrid lief er seit dem Start seiner Profikarriere ausnahmslos mit der Rückennummer 28 auf.

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