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Kolasinac vor Schalke-Comeback? Baumann lässt keine Zweifel
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Kolasinac vor Schalke-Comeback? Baumann lässt keine Zweifel

Der FC Schalke wird mit einer Rückkehr von Sead Kolasinac in Verbindung gebracht. Sportvorstand Frank Baumann findet dazu deutliche Worte.

Die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Sead Kolasinac zum FC Schalke 04 haben zuletzt wieder Fahrt aufgenommen. Italienische Medien hatten berichtet, dass der ehemalige S04-Profi bei den Königsblauen ein Thema sei. Sportvorstand Frank Baumann hat den Spekulationen nun allerdings eine klare Absage erteilt.

Kolasinac war erst beim Schalke-Tag am 8. August in die Veltins-Arena zurückgekehrt. Dort gastierte der frühere Publikumsliebling mit Atalanta Bergamo. Wenige Tage später kamen erneut Berichte über eine mögliche Verpflichtung des 33-Jährigen auf. Der Verteidiger steht bei Atalanta noch bis 2027 unter Vertrag. Eine erneute Zusammenarbeit mit Schalke wird es nach Aussage von Baumann jedoch nicht geben. Am Rande des Testspiels gegen Real Madrid (0:3) äußerte sich der Sportvorstand bei DAZN ungewöhnlich deutlich zu den Spekulationen.

„Ich will eigentlich nicht auf Einzelspieler eingehen und Gerüchte kommentieren, aber wir fühlen uns in der Defensive sehr gut aufgestellt“, erklärte Baumann. Zwar sei die Verbindung zwischen Kolasinac und seinem ehemaligen Verein weiterhin besonders. „Deswegen ist das zwar eine schöne Geschichte, wir wissen alle, dass Seo Schalke liebt und Schalke Seo liebt.“ Dennoch müsse Schalke bei seinen Entscheidungen die sportlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten berücksichtigen.

Baumann dementiert Schalke-Gerüchte um Kolasinac

Baumann stellte deshalb unmissverständlich klar: „Deswegen wird das nicht passieren.“ Für die linke Abwehrseite hatte der Aufsteiger in diesem Sommer bereits Robin Gosens verpflichtet. Statt eines weiteren prominenten Zugangs steht für die Verantwortlichen nun vor allem die Verkleinerung des Kaders im Mittelpunkt. Bis zum Deadline Day am 1. September könnten deshalb noch mehrere Spieler den Verein verlassen.

Miron Muslic, Sead Kolasinac und Edin Dzeko
Foto: IMAGO

Dabei geht es auch darum, zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Baumann hatte bereits deutlich gemacht, dass ein größerer Verkauf für die wirtschaftlichen Ziele des Klubs wichtig wäre. Sollte die bevorzugte Lösung nicht zustande kommen, werde Schalke Alternativen prüfen: „Daran arbeiten wir und wenn Plan A nicht klappt, muss man Plan B oder C angehen.“

Ganz abgeschlossen sind die Transferaktivitäten damit trotzdem nicht. Bereits beim Schalke-Tag hatte Baumann offengelassen, „dass vielleicht noch ein Spieler dazukommt“. Eine spektakuläre Kolasinac-Rückkehr gehört nach seinen jüngsten Aussagen allerdings nicht zu diesen Plänen.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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