Christopher Nkunku könnte die AC Milan bereits nach einer Saison wieder verlassen. Nachdem Trainer Ruben Amorim den französischen Offensivspieler aus seinen Planungen gestrichen hat, wächst das Interesse zahlreicher Vereine an einer Verpflichtung. Galatasaray hat inzwischen erste Gespräche mit den Rossoneri aufgenommen.
Wie der belgische Transferjournalist Sacha Tavolieri berichtet, trat der türkische Meister am Montag an die Mailänder Verantwortlichen heran. Galatasaray beobachtete zuvor bereits Rafael Leao, beschäftigt sich nun aber auch konkret mit dessen Teamkollegen Nkunku.
Nkunku: Süper Lig? Oder doch Bundesliga?
Der 28-Jährige gehört zu vier Spielern, denen Milan mitgeteilt haben soll, dass sie den Klub noch vor dem Saisonstart verlassen dürfen. Eine Einigung über Ablöse und Vertragsbedingungen besteht bislang nicht. Auch Nkunku selbst hat noch keine endgültige Entscheidung über seine Zukunft getroffen.
Neben Galatasaray bemüht sich RB Leipzig intensiv um eine Rückkehr seines früheren Leistungsträgers. Nkunku spielte zwischen 2019 und 2023 für die Sachsen und entwickelte sich dort zu einem der besten Offensivspieler der Bundesliga. Anschließend wechselte er für eine hohe zweistellige Millionenablöse zum FC Chelsea.

Der Franzose soll mit seiner Entscheidung zunächst warten wollen. Offenbar hofft er darauf, dass sich vor dem Ende der Transferperiode weitere Möglichkeiten ergeben. Auch Newcastle United wird als Interessent genannt. Damit könnte sich um den flexibel einsetzbaren Angreifer ein Transferpoker entwickeln.
Milan hatte Nkunku erst im vergangenen Sommer für rund 37 Millionen Euro von Chelsea verpflichtet. In seiner ersten Saison in Italien absolvierte er 35 Pflichtspiele, erzielte acht Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Für einen festen Platz in Amorims Mannschaft reichten diese Zahlen offenbar nicht.
Galatasaray könnte dem Franzosen sportlich und finanziell ein attraktives Paket anbieten. Leipzig würde dagegen vor allem mit einem vertrauten Umfeld werben.











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