Manchester United arbeitet an einer Vertragsverlängerung mit Bruno Fernandes. Der Kapitän der Red Devils hat ein finanziell attraktives Angebot von Galatasaray erhalten, bevorzugt jedoch einen Verbleib im Old Trafford. Erste Gespräche über ein neues Arbeitspapier laufen bereits.
Wie The Athletic berichtet, bietet der türkische Meister dem 31-Jährigen ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro. Fernandes hat den Verantwortlichen in Manchester allerdings signalisiert, dass er seine Zukunft weiterhin beim englischen Rekordmeister sieht.
Bruno Fernandes tendiert zu Verbleib
Sein aktueller Vertrag läuft bis 2027 und enthält eine Option auf eine weitere Saison. Im August 2024 hatte Fernandes seine Bedingungen zuletzt angepasst. Eine zwischenzeitlich gültige Ausstiegsklausel über 65 Mio. Euro konnte ausschließlich von Vereinen außerhalb Englands aktiviert werden, ist inzwischen jedoch abgelaufen.
United ist nach Ablauf dieser Klausel nicht zu einem Verkauf bereit. Nach eigener Darstellung hat der Klub bislang auch keine direkte Anfrage für den portugiesischen Nationalspieler erhalten. Bereits im vergangenen Sommer bemühte sich Al-Hilal intensiv um den Mittelfeldspieler.

Fernandes zählt weiterhin zu den wichtigsten Leistungsträgern der Mannschaft. In der Saison 2025/26 erzielte er neun Tore in der Premier League und bereitete 21 weitere Treffer vor. Damit stellte der Spielmacher einen neuen Ligarekord für die meisten Assists innerhalb einer Spielzeit auf und wurde von der englischen Fußballjournalisten-Vereinigung zum Spieler des Jahres gewählt.
Seit seinem Wechsel von Sporting Lissabon im Januar 2020 absolvierte Fernandes 327 Pflichtspiele für United und erzielte 107 Treffer. In fünf seiner bislang sieben Spielzeiten wurde er zum vereinsinternen Spieler der Saison gewählt. Seit 2023 führt er die Mannschaft zudem als Kapitän an.
Galatasaray sorgt seit mehreren Jahren mit prominenten Verpflichtungen für Aufmerksamkeit. Bei Fernandes dürfte der türkische Klub jedoch leer ausgehen. United möchte seinen Führungsspieler langfristig binden, während der Portugiese selbst ebenfalls keine Wechselabsichten haben soll. Nun müssen sich beide Seiten auf die finanziellen Details des neuen Vertrags verständigen.









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