RB Leipzig intensiviert offenbar seine Bemühungen um Said El Mala. Der 19-Jährige vom 1. FC Köln steht bereits seit längerer Zeit auf der Wunschliste der Sachsen. Nach dem gescheiterten Wechsel zu Borussia Dortmund könnte Leipzig nun bereit sein, die hohen finanziellen Forderungen des FC zu erfüllen.
Wie Sport Bild berichtet, besteht seit mehr als einem Jahr Kontakt zur Familie des Offensivspielers. RB-Sportkoordinator Daniel Baier soll den Austausch aufgebaut haben. Im vergangenen Winter besuchte El Mala bereits Leipzig, besichtigte das Trainingsgelände und informierte sich über die sportlichen Rahmenbedingungen.
El Mala: Leipzig in der Pole-Position
Dabei kam es demnach auch zu einem Gespräch mit Jürgen Klopp. Der damalige Red-Bull-Fußballchef stellte dem Youngster die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Leipziger Projekts vor. El Mala soll sich grundsätzlich einen Wechsel zu RB vorstellen können.
Leipzig benötigt nach dem 125-Millionen-Euro-Verkauf von Yan Diomande an Real Madrid einen neuen Unterschiedsspieler für den linken Flügel. Eine Alternative war Diego Moreira von Racing Straßburg. Dessen geforderte Ablöse soll zunächst bei rund 70 Mio. Euro gelegen haben und selbst nach Verhandlungen noch mehr als 40 Mio. Euro betragen.

Für El Mala verlangt Köln mindestens 50 Mio. Euro als garantierte Ablöse. Hinzukommen sollen jeweils 5 Mio. Euro an leicht erreichbaren sowie leistungsabhängigen Bonuszahlungen. Zudem dürfte der FC auf eine Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf bestehen.
Das Gesamtpaket müsste noch vom Leipziger Aufsichtsrat und Gesellschafter Red Bull freigegeben werden. Finanziell hätte RB nach dem Diomande-Verkauf ausreichend Spielraum. Auch ins Gehaltsgefüge soll der Kölner passen, das bei Grundgehältern eine Obergrenze von rund 5 Mio. Euro vorsieht.
Trainer Martin Demichelis fordert dringend weitere Verstärkungen. El Mala könnte deshalb zeitnah zum konkreten Transferziel werden.










Kommentare