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Trotz Coulibaly-Millionen: Werder kann keinen Großeinkauf tätigen
fussball-news.defussball-news.de·VonTill Gabriel

Trotz Coulibaly-Millionen: Werder kann keinen Großeinkauf tätigen

Der Verkauf von Karim Coulibaly an RC Strasbourg bringt Werder Bremen eine hohe Ablöse ein. Große Sprünge sind auf dem Transfermarkt trotzdem nicht möglich.

Obwohl der bevorstehende Abgang des Innenverteidigers in Richtung Frankreich rund 20 Millionen Euro in die Vereinskassen spülen wird, können die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz keine große Einkaufstour starten. Einer der Gründe: Für die zahlreichen Neuzugänge musste der SV Werder mit rund zehn Millionen Euro in Vorleistung gehen.

Zwar fiel für Niclas Füllkrug, Eren Dinkci, Cedric Itten, Chuki, Kenny Quetant, Alexander Schlager, Dariusz Stalmach und Ludovit Reis keine Ablöse an, Handgelder, Provisionen für die Berater sowie die sechs Millionen Euro für Karl Hein und Oskar Wojcik haben sich dennoch zu einer beachtlichen Summe addiert.

Nach Backhaus und Schmid: Coulibaly wird Werder dritter Top-Verkauf

„Wir müssen die Wirtschaftlichkeit von Werder im Blick haben, daher müssen wir kreative Lösungen finden und können nicht auf große Shoppingtour gehen“, zitiert der kicker Fritz auch mit Blick auf Ausgaben für die Infrastrukturprojekte, das Weserstadion und laufende Anleihen. „Wie nahezu alle Klubs unserer Größenordnung leben wir von diesen Transfereinnahmen. Daher werden wir weiter den Weg gehen, junge Spieler zu entwickeln und Werte zu schaffen“, so der ehemalige Nationalspieler weiter.

Clemens Fritz
Foto: IMAGO

Bereits ohne den Coulibaly-Transfer hat der SV Werder Bremen in der laufenden Transferphase viel Geld für wichtige Spieler eingenommen. Torhüter Mio Backhaus ist für zwölf Millionen Euro innerhalb der Bundesliga zum SC Freiburg gewechselt und soll von Karl Hein ersetzt werden, der für drei Millionen Euro von Arsenal kam. Offensivallrounder Romano Schmid hat dem Bundesligisten bei seinem Wechsel zu Frosinone 8,5 Millionen Euro eingebracht. Der Österreicher war zuvor sechs Jahre für den Traditionsverein von der Weser am Ball.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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