Das ehemalige BVB-Juwel Paris Brunner sorgt bei der AS Monaco für Furore. Nach schwierigen Jahren ist der 20-Jährige plötzlich wichtiger denn je.
Vor zwei Jahren verließ Paris Brunner Borussia Dortmund und wagte bei der AS Monaco den nächsten Schritt seiner Karriere. Nach einer schwierigen Anfangszeit im Fürstentum und wenigen Einsatzmöglichkeiten scheint der inzwischen 20-Jährige nun angekommen zu sein. Seine starken Auftritte in der Vorbereitung bestätigte Brunner auch im ersten Pflichtspiel der neuen Saison.
Beim 3:2-Erfolg in der Conference-League-Qualifikation gegen Gornik Zabrze durfte Brunner erstmals von Beginn an ran. Das Vertrauen von Trainer Filipe Luis zahlte er zurück: Per Kopf erzielte der frühere BVB-Junior das zwischenzeitliche 3:1 und damit seinen ersten Pflichtspieltreffer für Monaco seit seinem Wechsel 2024.
Brunners aktuelle Form kommt nach einer enttäuschenden Vorsaison durchaus überraschend. In der Ligue 1 brachte er es 2025/26 lediglich auf knapp 130 Einsatzminuten und blieb ohne Treffer. Zuvor war auch seine Leihe zum belgischen Partnerklub Cercle Brügge nicht wie erhofft verlaufen. Dort gelangen ihm zwar sechs Tore, insgesamt sammelte er jedoch nur 1083 Pflichtspielminuten.
Nach BVB-Abschied: Brunner wird für Monaco immer wichtiger
In diesem Sommer präsentiert sich Brunner dagegen wie ausgewechselt. Schon während der Vorbereitung gehörte der deutsche Nachwuchsspieler zu Monacos auffälligsten Offensivkräften. Unter anderem erzielte er entscheidende Treffer gegen den FC Getafe (1:0) und den FC Liverpool (3:2). Gegen Gornik folgte nun der nächste Erfolg.

Dabei setzte Filipe Luis den ehemaligen Dortmunder nicht als klassischen Mittelstürmer ein. „Der Trainer hat gesagt, ich könne machen, was ich wolle“, erklärte Brunner nach der Partie laut dem kicker. „Dieses Mal habe ich nicht als Nummer 9 gespielt, sondern als Nummer 10.“ Seine Ambitionen macht der deutsche Juniorennationalspieler ebenfalls deutlich. „Ich werde weiterhin alles geben. Ich möchte Stammspieler werden. Und dann werden wir schon sehen“, sagte Brunner.
Dass es momentan hervorragend läuft, beschert ihm zwar „ein gutes Gefühl“, dennoch will er sich nicht auf seinen jüngsten Leistungen ausruhen. „Aber ich mache mir darüber nicht allzu viele Gedanken. Ich konzentriere mich darauf, auch in den nächsten Spielen Tore zu schießen.“ Nach zwei schwierigen Jahren könnte Brunner damit ausgerechnet jetzt so wichtig für Monaco werden wie noch nie.










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