In der italienischen Serie A beginnt die neue Saison und bei einigen Teams hat sich im Sommer schon so einiges getan. Es gibt einige neue Spieler und viele Veränderungen im Kader. Diese begünstigen auch, dass die Karten neu gemischt werden und einige Talente dabei mehr und mehr in den Fokus rücken.
Auch in Italien ist die Dichte an jungen, spannenden Spielern durchaus interessant. Es gibt Spieler, die in der neuen Saison auf sich aufmerksam machen wollen und alles mitbringen, um am Ende eine großartige Saison zu spielen oder zumindest gut genug zu performen, um sich einen Namen zu machen.
Doch welche Talente könnten durchstarten? Wir stellen die spannendsten Akteure einmal vor!
Adrian Lahdo (18, Como, zentrales Mittelfeld)
Der junge Schwede Adrian Lado hat auf jeden Fall das Zeug dazu, in Italien so richtig durchzustarten. Gründe dafür gibt es, einerseits ist er hochtalentiert, andererseits hat er ein sehr gutes Umfeld in Como. Der Druck ist nicht extrem groß, er kann befreit aufspielen und hat einen Trainer, der ihm enorm weiterhelfen kann, nämlich Cesc Fabregas.
Lahdo wechselte im Februar aus Hammarby zu Como, nutzte die ersten Monate erst einmal zur Akklimatisierung bei seinem neuen Klub und im neuen Umfeld. Diese Phase ist nun aber vorbei und Lahdo will so richtig angreifen. Da Como sich für die Champions League qualifiziert hat hat dieses Team auch sehr viele Spiele, was die Rotation begünstigt. Als Allrounder im Zentrum dürfte er in der Lage sein, viele Akzente zu setzen. Genau das ist der Plan.
Honest Ahanor (18, Atalanta, Innenverteidigung)
Mit gerade einmal 18 Jahren ist Honest Ahanor schon vielen Fußballfans in Europa ein Begriff. Denn der Atalanta-Innenverteidiger, der in der abgelaufenen Saison gut 1650 Spielminuten absolvierte, ist ein Spieler, der einiges mitbringt, um eine hervorragende Karriere hinzulegen. Er ist dynamisch, schnell im Antritt, kann viele Situationen unter Druck mit seinem guten Passspiel lösen und ist wissbegierig und verbessert sich stetig.

Das Rundum-Paket, das Ahanor mitbringt, sorgt dafür, dass er schon jetzt auf den Notizzetteln zahlreicher Klubs zu finden ist. Der Abwehrspieler muss versuchen, jetzt auch noch die nötige Konstanz in sein Spiel zu bekommen, um nicht nur noch besser, sondern auch noch wichtiger zu werden. Dann winkt der Stammplatz.
Jeff Ekhator (19, Juventus, Stürmer)
Juventus hat es tatsächlich geschafft und einen sehr jungen, spannenden Spieler verpflichtet. Jeff Ekhator wechselte vom FC Genua zur Vecchia Signora und wird hier versuchen, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Der Stürmer hat bisher zwar mit fünf Torbeteiligungen in 54 Spielen in der Serie A noch keine Bäume ausgerissen, aber das muss man in den richtigen Kontext setzen.
Denn: Ekhator ist ein Spieler, der bisher häufig als Joker zum Einsatz kam. Das bedeutet auch, dass er oft nur wenige Minuten spielte. 1700 waren es insgesamt, um genau zu sein. Dafür war er aber oft ein Unruheherd, jemand, der es schaffte, spielerisch gut zu agieren und den ein oder anderen Akzent zu setzen. Er kann vor allem nicht nur im Zentrum auftauchen, sondern auch mal in die Halbräume ausweichen oder hängend agieren.
Victor Valdepenas (19, Fiorentina, Innenverteidigung)
Victor Valdepenas galt in der letzten Saison schon als einer der vielversprechenden Spieler bei Real Madrid. Der Innenverteidiger, der die Jugendteams der Königlichen durchlief und zuletzt primär in der zweiten Mannschaft spielte, wurde mit Teams wie Arsenal und Frankfurt in Verbindung gebracht. Doch letztlich wechselte er für rund acht Millionen Euro zur Fiorentina.

In Florenz will er nun richtig durchstarten. Er ist schon jetzt ein abgezockter Verteidiger, einer, der es schaffen kann, sowohl gegen den Ball sehr gut zu agieren, aber gleichzeitig auch viel Verantwortung im Spielaufbau zu übernehmen. In der Coppa Italia spielte er gleich einmal 90 Minuten durch, was zeigte, dass er das Vertrauen genießt.
Vasilije Adzic (20, Sassuolo, offensives Mittelfeld)
Vasilije Adzic wechselte 2024 aus Podgorica zu Juventus. Damals kostete er schon sieben Millionen Euro, was für einen Teenager eine beeindruckende Summe war. Und seine Zeit bei Juventus war durchaus positiv für ihn, er konnte immer mal wieder bei den Profis reinschnuppern. Jetzt war es aber an der Zeit, Spielpraxis auf einem höheren Niveau zu sammeln. Deswegen folgte im Sommer die Leihe zu Sassuolo. Der technisch versierte, sehr zielstrebige Offensivspieler will hier den nächsten Schritt machen.
Er bringt ein gutes Gesamtpaket mit. Weil er ein Spieler ist, der sich in engen Räumen wohlfühlen, aber auch Tempo hat. Hinzu kommt, dass Adzic gerne ins Dribbling geht und den Abschluss sucht. So auch in der Coppa Italia, als er prompt für Sassuolo traf. Man hat sogar eine Kaufoption für den Spieler, aber Juventus weiß um das Potenzial und hast sich eine Rückkaufklausel in den Vertrag schreiben lassen.









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