Gabriel Martinelli wird allmählich zu einem der spannendsten Akteure der Transferphase. Jetzt mischt auch Inter im Poker mit.
Bei den Gunners ist der Außenstürmer nach sieben Jahren aufs Abstellgleis geraten. Während Arsenal einen neuen Linksaußen verpflichten will, wurde Martinelli mit Wechseln in die Türkei oder Saudi-Arabien in Verbindung gebracht. Der Brasilianer will seine Laufbahn aber in einer europäischen Top-Liga fortsetzen.
Eine Spur führt nun nach Italien. Dort steht Inter kurz davor, seine Transferaktivitäten in diesem Sommer grundsätzlich abzuschließen. Mit der Verpflichtung von Curtis Jones sehen die Verantwortlichen die wichtigsten Kaderbaustellen zunächst als behoben an. Dennoch könnte es auf den letzten Metern der Transferperiode noch einmal Bewegung geben.
Teurer Martinelli-Deal: Inter müsste wohl erst verkaufen
Wie die italienische Zeitung Corriere dello Sport berichtet, hält sich Inter die Möglichkeit offen, einen weiteren Offensivspieler zu verpflichten. Gesucht wird dabei ein Akteur mit einem anderen Profil als die bisherigen Angreifer. Vor allem Kreativität, Dynamik und die Fähigkeit, im Eins-gegen-Eins für Überraschungsmomente zu sorgen, stehen demnach im Mittelpunkt.
Ein Name, der in diesem Zusammenhang in brasilianischen Medien gehandelt wird, ist eben Martinelli. Der brasilianische Nationalspieler könnte für Inter eine besonders interessante Option darstellen. Martinelli wechselte 2019 aus seiner Heimat nach England und entwickelte sich bei Arsenal zu einem wichtigen Bestandteil der Offensive. Der 25-Jährige ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause, kann jedoch auch auf der rechten Seite oder zentral eingesetzt werden. Seine größten Stärken liegen in seinem explosiven Antritt, seiner Geschwindigkeit und seinem direkten Spiel.

Die Nerazzurri verfügen bereits über einen qualitativ stark besetzten Kader, suchen aber noch nach einem Spieler, der Partien mit einer individuellen Aktion entscheiden kann. Ein Transfer Martinellis wäre allerdings nicht einfach zu realisieren. Arsenal dürfte einem Verkauf zwar grundsätzlich zustimmen, allerdings müsste Inter eine hohe Ablösesumme stemmen.
Daher müsste wohl zunächst Platz im Kader und auf der Gehaltsliste geschaffen werden. Einen Abgang von Kapitän Lautaro Martínez schließen die Verantwortlichen allerdings weiterhin aus. Zwar halten sich die Gerüchte über ein mögliches Interesse des FC Barcelona am Argentinier hartnäckig, für den italienischen Meister gilt der Torjäger jedoch als unverkäuflich.










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