Der FC Bayern hat den Supercup gegen Borussia Dortmund gewonnen. Mit 2:1 setzte sich der Rekordmeister durch, die erste Halbzeit war dabei schon sehr ordentlich und so, wie man sich das beim FCB vorstellt.
Im zweiten Spielabschnitt ließ man den BVB aber zu viele Spielanteile sammeln. Deswegen waren die Protagonisten auch nicht komplett zufrieden mit der Art und Weise, wie Bayern spielte.
Dennoch: Nach einer Vorbereitung, die insgesamt durchaus kompliziert verlief, weil viele Spieler erst spät ins Training einsteigen konnten, ist ein Sieg im ersten Pflichtspiel auf jeden Fall positiv zu bewerten.
Tah legt den Finger in die Wunde
Mit dem Titel war Jonathan Tah, der eine solide Leistung zeigte, vor dem Anschlusstreffer aber einen Fehlpass spielte, zufrieden. „Ja, ein Titel bedeutet immer sehr viel. Den haben wir uns mit der letzten guten Saison auch ermöglicht und erspielt. Wir wollten hier herkommen und das Ding natürlich holen“, erklärte der Verteidiger am Sky-Mikrofon.

Angesprochen wurde er auf sein Stören von Maximilian Beier bei dessen großer Chance auf das 2:2 kurz vor dem Ende. „Ich spiele auch den Fehlpass zum Gegentor, da muss ich auch da sein in solchen Situationen“, erklärte der Nationalspieler dazu.
Anschließend wurde Tah gefragt, ob Aktionen wie dieser Fehlpass ihn lange beschäftigen. Das verneinte er. „Nicht lange. Ich spiele schon so lange. Da hängt einem das nicht nach“, so Tah.
Vor allem mit der kämpferischen Leitung war der Verteidiger sehr zufrieden. Ansonsten war aber noch einiges zu verbessern. „Wir haben als Team alles reingehauen. Wir wissen, dass es noch besser geht, wir noch Luft nach oben haben, aber wir haben alles gegeben und das Spiel gewonnen“, analysierte Tah nach dem Spiel.
Schon am Freitag geht es für die Bayern jetzt weiter, dann wartet das Spiel zuhause gegen den VfB Stuttgart zum Auftakt in die neue Saison in der Bundesliga.










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