Nach der Supercup-Niederlage gegen den FC Bayern sorgt Fabio Silva mit Aussagen zu seiner Zukunft für Aufsehen. Der BVB-Angreifer lässt einen Abschied offen.
Fabio Silva hat nach der Niederlage von Borussia Dortmund im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den FC Bayern für neue Spekulationen um seine Zukunft gesorgt. Der Portugiese wünscht sich beim BVB eine größere Rolle – und wollte einen Abschied kurz vor dem Ende der Transferperiode nicht ausschließen.
Beim 1:2 gegen die Münchner setzte Silva zumindest sportlich ein Ausrufezeichen. In der 75. Minute erzielte der Angreifer den Anschlusstreffer und brachte die Dortmunder damit noch einmal heran. Für den 24-Jährigen war es das vierte Tor im 40. Pflichtspieleinsatz für den BVB.
Nach der Partie machte Silva deutlich, dass er mit seiner derzeitigen Rolle nicht vollends zufrieden ist. „Ich möchte noch wichtiger sein. Wenn ich was anderes sage, würde ich lügen“, erklärte der Stürmer in der Mixed Zone. Vor allem mehr Einsätze in der Startelf sind offenbar sein Ziel. Silva war erst im vergangenen Sommer für 22,5 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers nach Dortmund gewechselt und besitzt einen langfristigen Vertrag.
Fabio Silva lässt Zukunft beim BVB offen
Bislang gelang es ihm allerdings nicht, sich dauerhaft in der ersten Elf festzuspielen. Im Sturmzentrum ist Serhou Guirassy unter Trainer Niko Kovac gesetzt, zudem steht mit Maximilian Beier weitere Konkurrenz bereit. Dennoch ist Silva von seinen Fähigkeiten überzeugt und sieht sich nicht ausschließlich als klassischen Mittelstürmer. „Ich bin keine normale 9, eine 9,5“, sagte der Portugiese mit Blick auf seine Qualitäten als Vorbereiter und seine Bewegungen in der Offensive.

Ob er diese künftig weiterhin in Dortmund zeigen wird, ist offenbar noch nicht endgültig geklärt. Auf seine Zukunft angesprochen, hielt sich Silva bedeckt: „Das ist jetzt nicht das Wichtigste. Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich fühle mich gut. Ich möchte natürlich mehr Spiele von Beginn an machen und der Mannschaft helfen.“
Berichten zufolge soll der BVB einem Verkauf in den letzten Tagen des Transferfensters grundsätzlich offen gegenüberstehen. Als mögliche Interessenten werden Klubs aus Spanien und der Türkei gehandelt. Rund 20 Millionen Euro müssten demnach wohl geboten werden, damit Dortmund ernsthaft über einen Transfer verhandelt.











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