Schalke startet am Montag beim Halleschen FC in den DFB-Pokal. In den letzten fünf Jahren war für den Pokalsieger von 2011 wenig zu holen.
Für Schalke beginnt am Montag beim Halleschen FC die Pflichtspielsaison 2026/27. Neben dem sportlichen Weiterkommen ist der DFB-Pokal für Schalke auch finanziell interessant. Allein die Teilnahme an der ersten Runde bringt 228.189 Euro. Für den Einzug in die zweite Runde gibt es weitere 456.377 Euro. Im Achtelfinale sind 912.755 Euro vorgesehen, im Viertelfinale 1.825.509 Euro. Ein Halbfinalist erhält 3.651.019 Euro, der unterlegene Finalist 4.024.234 Euro. Der Pokalsieger kassiert 6.036.350 Euro.
Sportlich lief es für die Königsblauen zuletzt allerdings enttäuschend. In den vergangenen fünf Pokalsaisons erreichte Schalke zwar immer die zweite Runde, kam dort aber nicht weiter. In den fünf Zweitrundenspielen erzielte S04 insgesamt nur zwei Tore.
2025/26 setzte sich Schalke zunächst gegen den Regionalligisten Lok Leipzig durch. Das erste Pflichtspiel unter Miron Muslic wurde erst in der Verlängerung entschieden. Bryan Lasme traf in der 107. Minute zum 1:0. In der zweiten Runde folgte allerdings ein bitteres 0:4 beim SV Darmstadt 98. Die Lilien nutzten Schalkes hohe Abwehrkette konsequent aus und führten bereits nach 48 Minuten mit 3:0.
Auch ein Jahr zuvor war in Runde zwei Schluss. Nach einem 2:0 beim VfR Aalen mit Toren von Kenan Karaman und Tobias Mohr unterlag Schalke dem FC Augsburg mit 0:3. Trainer Kees van Wonderen setzte dabei auf eine extrem defensive Ausrichtung, S04 blieb offensiv weitgehend harmlos.
2023/24 erreichten die Königsblauen nach einem 3:1 gegen Eintracht Braunschweig ebenfalls die zweite Runde. Karaman, Paul Seguin und Danny Latza trafen. Am Millerntor folgte jedoch eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen den FC St. Pauli. Marcin Kamiński hatte Schalke zunächst in Führung gebracht.
Vom verpassten Finaleinzug bis zum 1:5-Debakel
2022/23 war der Auftakt besonders deutlich. Gegen den Bremer SV gewann S04 mit 5:0. Rodrigo Zalazar, Marcin Kamiński, der doppelte Dominick Drexler und ein Eigentor sorgten für den klaren Erfolg. In Runde zwei folgte jedoch eine 1:5-Pleite bei der TSG Hoffenheim.
Für größere Pokalerfolge muss der Blick weiter zurückgehen. 2020/21 scheiterte Schalke im Achtelfinale mit 0:1 am VfL Wolfsburg. In den beiden Jahren davor erreichten die Königsblauen sogar das Viertelfinale. Unvergessen bleibt die Saison 2017/18.

Schalke stand im Halbfinale und empfing Eintracht Frankfurt. Der vermeintliche Ausgleich durch Franco Di Santo wurde wegen eines umstrittenen Handspiels aberkannt. Frankfurt gewann mit 1:0, anschließend den Pokal gegen Bayern und im Folgejahr auch die Europa League.
Gegen Halle hat Schalke nun die Chance, eine neue Pokalgeschichte zu beginnen. Ein Weiterkommen wäre dabei sportlich und finanziell gleichermaßen wichtig.









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