Nach seiner schweren Verletzung arbeitet Nico Schlotterbeck weiter an seinem Comeback beim BVB. Nun gibt der Nationalspieler ein Update zu seiner Reha.
Borussia Dortmund muss weiterhin auf Nico Schlotterbeck verzichten. Der Innenverteidiger arbeitet nach seiner bei der Weltmeisterschaft erlittenen Sprunggelenksverletzung an seiner Rückkehr. Wann der 26-Jährige wieder für den BVB auf dem Platz stehen kann, ist allerdings weiterhin unklar. Schlotterbeck selbst deutet nun an, dass noch etwas Geduld gefragt ist. Der Nationalspieler hatte sich im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im Sprunggelenk zugezogen.
Besonders bitter: Obwohl sich Schlotterbeck bereits in der Anfangsphase verletzte, spielte er zunächst weiter und wurde erst zur Halbzeit ausgewechselt. Rückblickend räumt der Dortmunder ein, die Schwere der Blessur zunächst falsch eingeschätzt zu haben. „Das war nicht ohne bei der WM“, erklärte Schlotterbeck am Rande des Formel-1-Rennens in Zandvoort gegenüber Sky. „Ich dachte am Anfang, es wäre nicht so schlimm, habe dann noch weitergespielt.“
Ursprünglich war nach der Diagnose von einer Ausfallzeit von rund drei Monaten die Rede gewesen. Als mögliches Ziel für die Rückkehr galt demnach die Länderspielpause Ende September. Ob dieser Zeitplan tatsächlich eingehalten werden kann, erscheint mittlerweile jedoch fraglich.
BVB-Comeback von Schlotterbeck weiter offen
Schlotterbeck möchte sich bei seinem Comeback jedenfalls nicht auf ein konkretes Datum festlegen. „Es ist einfach eine langwierige Geschichte“, sagte der Abwehrspieler über seinen derzeitigen Zustand. Gemeinsam mit den Physiotherapeuten und Reha-Trainern des BVB arbeitet er intensiv daran, wieder vollständig belastbar zu werden.

Dabei steht offenbar im Vordergrund, keinen unnötigen Zeitdruck aufzubauen. „Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Wir probieren, das gut zu verheilen und gute Arbeit zu liefern, mit den Physios und den Reha-Trainern“, beschrieb Schlotterbeck das Vorgehen während seiner Rehabilitation.
Ganz ohne positive Botschaft ließ der BVB-Star die Dortmunder Anhänger allerdings nicht zurück. Mit Blick auf seine Rückkehr zeigte sich Schlotterbeck vorsichtig zuversichtlich: „Dann glaube ich, dass es nicht mehr so lange dauert.“ Für Borussia Dortmund bleibt damit vorerst abzuwarten, wann der wichtige Innenverteidiger wieder zur Verfügung steht. Auch der Klub hatte zuletzt betont, dass eine verlässliche Prognose derzeit kaum möglich sei.










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