Ismael Saibari kam im Sommer für rund 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven zum FC Bayern. Der Rekordmeister hatte vorher vor allem einen Spieler für den linken Flügel im Visier, sicherte sich dann aber einen flexibel einsetzbaren Spieler.
Saibari kann im Mittelfeld mehrere Rollen übernehmen, sogar als eine Art Sturmspitze eingesetzt werden. Interessant ist das vor allem deswegen, weil im Zentrum einige Spieler zur Verfügung stehen.
Deswegen äußert Stefan Effenberg, Experte unter anderem bei Sport1, auch einen Verdacht. Und der hat mit Jamal Musiala und dessen Gesundheitszustand zu tun.
Effenberg: Saibari-Deal auch wegen Musiala
Im Doppelpass bei Sport1 erklärte der ehemalige Bayern-Profi, dass er den Saibari-Transfer trotz aller Qualität zu Beginn nicht zu 100 % nachvollziehen konnte. „Es rückt den Transfer von Saibari in ein anderes Licht. Warum verpflichten sie diesen Spieler? Also klar, er hat die Qualitäten, um Bayern München weiterzuhelfen“, so Effenberg einleitend.
Dann stellte er die Frage, die ihn umtrieb: „Aber ich habe mich gefragt, warum? Er kommt für 50 Millionen Euro, aber Musiala wird fitter und man hat wieder mehr Optionen. Man hat auch Gnabry, kann Bischof da spielen lassen und auch einen Karl. Warum also dieser Transfer von Saibari?“

Effenberg äußerte im Anschluss daran den Verdacht, dass Saibari verpflichtet wurde, weil es ungewiss war, wie es überhaupt mit Musiala weitergeht. „Ich glaube, es wird jetzt klarer. Ich glaube, dass das ein Grund ist. Generell wünsche ich Jamal, dass er wieder der Alte wird und dass das Ganze vergessen werden kann. Aber es ist natürlich auch so, dass er im Stadion dann besonderer unter Beobachtung steht“, so Effenberg.
Musiala gab nach zwei Zusammenbrüchen auf dem Platz bekannt, dass er unter Absencen leidet und streng unter medizinischer Beobachtung steht. Der Offensivspieler des FC Bayern muss medikamentös behandelt und eingestellt werden. Nach jetzigem Stand steht einer Fortsetzung der Karriere aber nichts im Weg.










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