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„Seit der Auslosung in meinem Kopf“ – Ex-HSV-Talent heiß auf Wiedersehen!
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

„Seit der Auslosung in meinem Kopf“ – Ex-HSV-Talent heiß auf Wiedersehen!

Bilal Yalcinkaya verbrachte neun Jahre beim HSV und wechselte im Sommer zum SC Verl, dem Auftaktgegner im DFB-Pokal.

Zuvor blieb ihm der Durchbruch in seiner Heimat verwehrt. Dabei schien der quirlige Offensivakteur zunächst eine glänzende Perspektive zu besitzen, gehörte er doch dem deutschen U17-Weltmeisterteam von 2023 an und steuerte zwei Treffer bei. „Im Kopf ist die WM immer noch präsent, diese Momente werde ich niemals vergessen“, so Yalcinkaya im Gespräch mit dem Abendblatt. Der Gedanke an den Coup von Indonesien dürfte in der abgelaufenen Spielzeit die Lust am Fußball aufrechterhalten haben. Weite Teile verpasste er nämlich aufgrund eines Fußbruches.

„Ich habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Alleine wäre ich vermutlich in eine Krise gekommen“, berichtete Yalcinkaya über seine Leidenszeit. In Hamburg besaß er trotz seines Comebacks keine reizvolle sportliche Perspektive mehr, waren Trainingseinheiten mit den Profis sowie Einsätze in der Regionalliga-Mannschaft das Höchste der Gefühle. Der Wechsel zum Drittligisten Verl ist daher nicht nur der ersehnte Sprung in den Profifußball, sondern auch ein Neustart.

Bilal Yalcinkaya
Foto: IMAGO

Yalcinkaya erwartet offenen Schlagabtausch mit dem HSV

„Ich fühle mich total wohl hier. Es ist zwar etwas ruhiger als in Hamburg, aber dafür sehr familiär“, ließ Yalcinkaya über seine ersten rund zwei Monate in Ostwestfalen verlauten. In den bisherigen Ligaspielen gegen Aachen (1:4) und Duisburg (2:4) gehörte er der Startelf an, konnte die jeweils trotz Pausenführung entstandenen Niederlagen aber nicht verhindern. Der 20-Jährige blieb dabei ohne Scorerpunkt.

Ins Offensivspiel sieht er sich dennoch gut eingebunden: „Ich darf mich frei bewegen. Ich soll nicht an der Linie kleben. In der letzten Partie habe ich als falsche Neun gespielt.“ Womöglich ist Yalcinkaya auch für den HSV nur schwer zu greifen. Sein Blick richtete sich jedenfalls schon frühzeitig auf das Pokalduell: „Ich freue mich extrem. Seit der Auslosung ist das Spiel in meinem Kopf.“

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Dementsprechend hat Yalcinkaya klare Vorstellungen vom Spielverlauf: „Der HSV hat auch gerne den Ball. Es wird Spaß machen und nicht so ein Kampfspiel werden.“ Der SC Verl ist nämlich für einen offensiven, auf Ballbesitz ausgerichteten Spielstil bekannt. In der vergangenen Drittliga-Spielzeit erzielte er satte 82 Tore und wird sich trotz des Verlustes einiger Leistungsträger – dafür aber mit einem hoch motivierten Yalcinkaya in den Reihen – auch vor den Rothosen verstecken.

Foto: IMAGO

Quelle: Nur die RauteZum Original

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