Kurz vor dem Ende der Transferperiode kassiert der BVB einen Rückschlag. Ein Wunschspieler hat sich offenbar für einen anderen Klub entschieden.
Borussia Dortmund muss bei der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger offenbar einen Rückschlag hinnehmen. Héctor Fort, der in den vergangenen Wochen intensiv mit dem BVB in Verbindung gebracht wurde, steht vor einem Wechsel vom FC Barcelona zu Real Sociedad. Die Schwarz-Gelben gehen damit wohl leer aus.
Nach Informationen von Sky beschäftigte sich der BVB intensiv mit dem 20 Jahre alten Spanier und führte auch Verhandlungen mit dem FC Barcelona. Zu einer schnellen Einigung zwischen den Vereinen kam es jedoch nicht. Fort, der Barça auf der Suche nach regelmäßiger Spielzeit verlassen möchte, wollte offenbar nicht länger auf einen Durchbruch in den Gesprächen warten.
Stattdessen zieht es den spanischen Juniorennationalspieler nun zu Real Sociedad. Transfer-Journalist Matteo Moretto berichtete, dass sich Fort für den Klub aus dem Baskenland entschieden habe. Auch Gerard Romero und Fabrizio Romano bestätigten den bevorstehenden Transfer. Romano zufolge hat der Rechtsverteidiger seinem neuen Klub bereits seine Zusage gegeben.
Héctor Fort entscheidet sich gegen den BVB
Bei den finanziellen Details gibt es leicht unterschiedliche Angaben. Fabrizio Romano und Gerard Romero berichten von einer Ablösesumme in Höhe von acht Millionen Euro. Nach Informationen von Sky zahlt Real Sociedad dagegen 8,5 Millionen Euro für den Verteidiger. Einig sind sich die Berichte darin, dass sich der FC Barcelona 50 Prozent an einem möglichen Weiterverkauf sichern soll.

Darüber hinaus haben sich die Katalanen offenbar die Möglichkeit offengehalten, Fort später zurückzuholen. Sky-Reporter Patrick Berger zufolge beinhaltet der Deal eine Rückkaufoption über 20 Millionen Euro. Für den BVB ist die Entscheidung besonders ärgerlich, da Fort als mögliche Verstärkung für die rechte Abwehrseite vorgesehen war.
Dort besteht nach dem Abgang von Yan Couto, der sich auf Leihbasis Como angeschlossen hat, weiterhin Handlungsbedarf. Sportdirektor Ole Book und die Dortmunder Verantwortlichen müssen sich nun nach einer Alternative umsehen. Angesichts des näher rückenden Endes der Transferperiode bleibt allerdings nicht mehr viel Zeit, um einen Plan B zu realisieren.











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