Der Zoff rund um Gianni Infantino und den Weltverband FIFA geht in die nächste Runde. Und es ist derzeit eher von einer Eskalation auszugehen als von einer Beruhigung der Lage.
Die UEFA bereitet eine Strafanzeige gegen Gianni Infantino wegen angeblicher „krimineller Misswirtschaft“ im Zusammenhang mit seinem gescheiterten „FIFA Forward Enterprise“-Plan vor und hat die Herausgabe von Dokumenten beantragt, die sich auf dessen Konzeption beziehen.
In einer explosiven Eskalation des Konflikts, der die Fußball-Dachverbände erschüttert, hat die UEFA in den Vereinigten Staaten separate Anträge auf Auskunft gestellt, unter anderem gegenüber der FIFA.
UEFA geht gegen FIFA und Infantino vor
In dem Antrag heißt es, die UEFA und andere betroffene Parteien „bereiten sich darauf vor, in der Schweiz Strafanzeige gegen Infantino und möglicherweise weitere FIFA-Funktionäre und -Berater wegen strafbarer Geschäftsführung gemäß Artikel 158 des Schweizer Strafgesetzbuchs zu erstatten“.

Die UEFA hat sich auf eine Anordnung gemäß „§ 1782“ berufen, um die Herausgabe der betreffenden Dokumente zu erwirken. Ein solcher Antrag ermöglicht es einer an einem ausländischen Gerichtsverfahren beteiligten Partei, die Offenlegung von Informationen durch ein in den USA ansässiges Unternehmen zu verlangen.
Die FIFA wurde um eine Stellungnahme gebeten, hat aber bisher noch nicht darauf reagiert. Wie es jetzt weitergeht ist offen.









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