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SSC Neapel: Darum hakt ein Transfer von Gabriel Jesus
fussball-news.defussball-news.de·VonCedric Greh

SSC Neapel: Darum hakt ein Transfer von Gabriel Jesus

Wenige Tage vor der Schließung des Transferfensters arbeitet die SSC Neapel weiterhin an einer Verpflichtung von Gabriel Jesus. Der FC Arsenal würde den Brasilianer wohl auch ziehen lassen. Probleme liegen allerdings an anderer Stelle vor.

Um den Deal tatsächlich finanzieren zu können, ist Neapel laut der Plattform Football Italia zunächst auf eigene Verkäufe angewiesen. Bei den Kandidaten handelt es sich in erster Linie um Noa Lang und Lorenzo Lucca. Die beiden Offensivkräfte ziehen immerhin das Interesse mehrerer Serie-A-Klubs auf sich.

Während Lang vor allem beim FC Bologna als heiße Aktie gehandelt wird, hat Mittelstürmer Lucca gleich in mehreren italienischen Städten einen Markt. Sowohl der FC Turin, als auch Sassuolo, Florenz und Genua beobachten die Situation des 25-Jährigen, den Neapel erst vor einem Jahr für 26 Millionen von Udinese Calcio verpflichtete.

Rennt Neapel beim Jesus-Deal die Zeit davon?

In jedem Fall ist Eile geboten, sonst droht der neapolitanische Jesus-Deal zu scheitern. Der italienische Vizemeister will dem Wunsch von Neu-Trainer Massimiliano Allegri nachkommen, der den Brasilianer als klares Transfer-Ziel ausgerufen hat. Jesus hat indes in London wohl keine Zukunft mehr. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft kommenden Sommer aus.

Gabriel Jesus
Foto: Getty Images

Ob er bis zu diesem Zeitpunkt ausreichend Spielzeit bekommen würde, ist höchst unwahrscheinlich. Auf der Mittelstürmerposition ist Jesus hinter Kai Havertz und Viktor Gyökeres nur dritte Wahl. In der vergangenen Saison kam Jesus nur auf 14 Premier-League-Einsätze, auch aufgrund von verletzungsbedingter Fehlzeiten. Sein aktueller Marktwert ist auf 17 Millionen Euro gesunken.

In Neapel würde er derweil (im fitten Zustand) der Offensive ein neues Element bieten. Jesus könnte eine spannende Ergänzung zu Rasmus Hojlund sein, den die SSC nach einer starken Leih-Saison fest verpflichtet hat. Trainer Allegri verglich den Dänen im Gespräch mit Sky Sport Italia bezüglich seiner Anlagen und seines Spielstils mit Superstar Harry Kane. ,,Beide sind starke Spieler, die sich vom Gegenspieler lösen können, die physisch sind und vor Kontakt nicht zurückscheuen.“ Der Italiener räumte allerdings auch ein, dass vor allem im Bereich des Tor-Abschlusses noch viel Luft nach oben bei Hojlund vorhanden ist.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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