Die zähe Wechselsaga um Noah Atubolu ist beendet, der Torhüter hat den SC Freiburg in Richtung Frankfurt verlassen. Nun wollen die Breisgauer auf einer anderen Position kurz vor Ende des Transferfensters nochmal nachlegen. Ins Visier geraten ist Karlsruhe-Juwel Louey Ben Farhat.
Laut Informationen von Transfer-Experte Florian Plettenberg ist Freiburg ins Rennen um den 20-Jährigen eingestiegen. Aktuell laufen Gespräche, Ben Farhat ist offen für einen Abgang aus der Fächerstadt. Karlsruhe verlangt wohl mindestens eine fixe Ablösesumme von acht Millionen Euro, zusätzliche Boni würden obendrein dazukommen.
Dabei kommt der Sportclub ausgerechnet Atubolu-Abnehmer Frankfurt in die Quere. Zu einem früheren Zeitpunkt der laufenden Transferperiode hatten die Eintracht und Ben Farhat bereits eine persönliche Einigung erzielt, einzig die Verhandlungen zwischen den beiden Clubs blieben bis dato ertraglos.
Ob Ben Farhat sich auch auf die Option Freiburg einlassen würde, um seinen Bundesliga-Traum wahr werden zu lassen? Fakt ist, dass die Zeit drängt. Am 01. September schließt das Transferfenster. Dass die Spur nach Frankfurt für den 20-Jährigen noch einmal heiß wird ist unwahrscheinlich, schließlich musste selbst der Atubolu-Transfer mangels finanzieller Möglichkeiten der Eintracht über ein Leihe-plus-Kaufpflicht-Modell abgewickelt werden.
Ben-Farhat-Deal: Sticht Freiburg Frankfurt aus?
Freiburg scheint die notwendigen monetären Mittel allerdings zu besitzen, andernfalls würden die Breisgauer wohl keine relevanten Verhandlungen aufnehmen. Für Ben Farhat würde der Wechsel innerhalb des Badnerlandes in jedem Fall eine sportlich attraktive Perspektive bieten. In Freiburg könnte der zweimalige tunesische Nationalspieler nicht nur auf dem Papier den nächsten Karriereschritt gehen, sondern auch beste Voraussetzungen vorfinden, um sich fußballerisch weiterentwickeln zu können.

Der Sportclub ist für seine Kompetenz in der Arbeit mit jungen Spielern bekannt, außerdem würde Ben Farhats Profil die Angriffsabteilung um Igor Matanovic gut ergänzen. Freiburg könnte sich auf einen Spieler freuen, der vergangene Rückrunde in der 2. Bundesliga bereits andeutete, was für ein Potential in ihm steckt.
Nach einer verletzungsgeplagten Hinserie drehte Ben Farhat auf und kam am Saisonende in 20 Spielen auf insgesamt sechs Treffer und zwei Vorlagen. Neben seinen technischen Fähigkeiten und seinem starken Abschluss bringt Ben Farhat viel Energie und Leidenschaft auf den Platz, die ihn im Breisgau schnell zum Publikumsliebling befördern könnten. Sein aktueller Marktwert liegt bei zehn Millionen Euro.











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