Giannis Konstantelias hat sich bei Borussia Dortmund richtig stark eingeführt, beim 2:0-Sieg gegen den Hamburger SV aber den befürchteten Kreuzbandriss erlitten und steht damit vor einer Zwangspause von mindestens einem halben Jahr. Der BVB ist dadurch gezwungen, über Ersatz für den gerade erst verpflichteten Griechen nachzudenken und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang offenbar mit einem schon in der Vergangenheit immer wieder diskutierten Nationalspieler: mit Nick Woltemade.
Nach Informationen der Bild hat der BVB sogar schon vor einigen Wochen bei Newcastle United wegen Woltemade angefragt, damals aber eine klare Absage des Premier-League-Klubs erhalten. Inzwischen könnten die Magpies in der Personalie aber anders denken, da der vor einem Jahr für rund 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart auf die Insel gewechselte Angreifer wie schon in der Rückrunde der vergangenen Saison auch zum Start ins neue Spieljahr nicht über eine Nebenrolle hinauskommt.
Beim 2:2 gegen den FC Liverpool zum Auftakt blieb Woltemade komplett auf der Bank und durfte nun am Samstag beim 2:0-Auswärtssieg bei Tottenham Hotspur auch erst in den letzten 20 Minuten ran, die dem 24-Jährigen allerdings genügten, um per Kopf das 2:0 durch Yoane Wissa vorzubereiten. Unter der Woche stand Woltemade im League Cup gegen West Bromwich Albion zwar 90 Minuten auf dem Feld, doch dieser Wettbewerb genießt in England bekanntlich nicht den höchsten Stellenwert.
Book als entscheidender Faktor?
In Dortmund gilt vor allem Ole Book als Fürsprecher Woltemades. Der BVB-Sportdirektor holte den Offensivmann einst schon in die 3. Liga zur SV Elversberg und sieht im zwölffachen Nationalspieler keineswegs einen reinen Mittelstürmer, sondern auch eine Option für die Konstantelias-Rolle hinter einem zentralen Angreifer.

Ob der BVB konkrete Bemühungen um Woltemade startet, ist indes noch nicht ganz klar. Auch deshalb nicht, weil eine Verpflichtung alles andere als günstig wäre. Mehr als eine Leihe wäre ohnehin kaum drin, doch auch Woltemades Gehalt und eine millionenschwere Leihgebühr könnten zu viel sein für das schon strapazierte BVB-Budget.











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