Bei Eintracht Frankfurt glühen kurz vor Transfer-Schluss noch einmal die Drähte. Neben Wunsch-Verteidiger Lillian Brassier soll auch Ex-Leihspieler Arnaud Kalimuendo zurück in die Main-Metropole kommen.
Laut Informationen der BILD sind die Verhandlungen der Eintracht mit Kalimuendo-Klub Nottingham Forest in vollem Gange. Die Engländer werden seit Sommer von Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner trainiert, der einem Abgang des Flügelstürmers wohl bereits zugestimmt haben soll.
Kalimuendo stand am gestrigen Sonntag nicht mehr im Kader von Nottingham, gegen Liverpool verzichtete Glasner bereits gänzlich auf den Franzosen. Grund dafür sind die konkreten Verhandlungen über einen Transfer. Der Spieler selbst hofft auf einen zeitnahen, positiven Abschluss der Gespräche. Kalimuendo will nach BILD-Informationen unbedingt zurück zur Eintracht, wo er vergangene Rückrunde überzeugen konnte. In 19 Bundesliga-Spielen sammelte Kalimuendo sieben Scorerpunkte (sechs Tore und ein Assist). Mit seinem Tempo und seiner Dynamik stellt der 24-Jährige zudem einen permanenten Gefahrenherd für gegnerische Abwehrreihen dar.
Leihe plus Kaufoption: Kehrt Kalimuendo nach Frankfurt zurück?
Damit die Rückkehr tatsächlich zustande kommt, zielt die Eintracht wohl auf eine Lösung in Form einer Leihe plus Kaufoption ab. Auch eine Kaufpflicht steht im Raum. Kalimuendos aktueller Marktwert liegt laut dem Portal Transfermarkt.de bei 25 Millionen Euro – eine Summe, die den Eintracht Verantwortlichen für einen Direkt-Kauf wohl nicht zur Verfügung steht.

Ohnehin muss die Eintracht bis zum Ende der Transferperiode am Dienstag noch Spieler abgeben. Auf der Verkaufsliste stehen neben Hugo Larsson, der mit Crystal Palace in Verbindung gebracht wird, auch Ritsu Doan und Jean-Matteo Bahoya. Zusammen könnte das Trio der Eintracht Einnahmen in Höhe von 60-70 Millionen Euro bescheren.
Kurz vor dem Abschluss steht bereits die Verpflichtung von Lillian Brassier. Der 26-Jährige Franzose gilt als Wunschspieler der Eintracht-Verantwortlichen um Markus Krösche und soll eine weitere Option für die Innenverteidigung darstellen. Brassier kommt von Stade Rennes und kostet Frankfurt neun Millionen Euro. Durch Boni-Zahlungen kann eine weitere Million dazukommen. Der Medizincheck ist für den Montag geplant. Dabei geben sich Brassier und Arthur Theate die Klinke in die Hand. Der Belgier wird leihweise zum FC Bologna abgegeben, im System von Adi Hütter ist kein Platz für den Innenverteidiger.










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