Der FC Arsenal wollte nach dem 3:0-Sieg im ersten Spiel der neuen Saison gegen Coventry heute nachlegen und bei Aston Villa ebenfalls gewinnen. Doch das Spiel in Birmingham gilt als eines der schwersten Auswärtsspiele in der Premier League.
Villa-Coach Unai Emery ist nämlich ein Experte darin, seine Mannschaft besonders in Heimspielen immer wieder gut einzustellen. Und genau das sollte natürlich auch am Montag der Fall sein.
Aston Villa spielte mit einigen Neuzugängen in der Startelf, darunter gleich auch Nicolas Jackson, der kürzlich vom FC Chelsea verpflichtet werden konnte.
Arsenal tut sich schwer
Der Beginn war noch von ein wenig Hektik geprägt, dann konnte Arsenal sich sukzessive Vorteile erarbeiten, aber sich nicht die ganz großen Chancen erspielen. Die erste richtig gute Möglichkeit hatten die Hausherren durch einen Distanzschuss von Emiliano Buendia. Der Plan von Villa war klar, man wollte gut stehen und schnell umschalten. Und das ging mitunter auch auf.

Arsenal kam viel über ruhende Bälle in interessante Positionen, aber zu selten zm Abschluss und wenn, dann zu selten zwingend. Christos Tzolis wirkte heute ein wenig erschlagen von der Physis von Villa, auch Bukayo Saka fehlte zeitweise die Leichtigkeit. In vielen Phasen war es wirklich ein Abnutzungskampf im Villa Park, weswegen das 0:0 zur Pause auch in Ordnung ging.
Saka lässt den Knoten platzen
Auch in der zweiten Halbzeit gab es zu Beginn keine großen Chancen. Nach 55 Minuten bekamen die Gunners einen Elfmeter zugesprochen, der nach Ansicht der Videobilder aber dann auf Freistoß korrigiert wurde. Diesen Freistoß setzte Martin Ödegaard knapp neben das Tor. Nur zwei Minuten später traf Arsenal dann. Eberechi Eze nahm Riccardo Calafiori mit, dessen Querpass auf Bukayo Saka vom Engländer über die Linie gedrückt wurde.
Wenig später verhinderte ein nicht idealer letzter Pass die nächste gute Arsenal-Chance. In dieser Phase waren die Gunners dominant, Villa arbeitete sich aber mit Physis wieder in das Spiel. Havertz hatte nach 74 Minuten eine große Chance, scheiterte aber im 1-gegen-1, danach ging die Fahne allerdings auch hoch. Arsenal gelang es gut, mögliche Druckphasen von Aston Villa im Keim zu ersticken. Und auch in der Schlussphase blieb es dabei. Villa versuchte viel, Arsenal hatte aber immer eine Antwort. Und ließ im Endeffekt keine Abschlüsse zu. Am Ende hätte Arsenal noch einen Elfmeter bekommen können, den es aber nicht gab. Am Ende gewann Arsenal und feierte den zweiten Sieg ohne Gegentor in Folge.










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