Borussia Dortmund zieht nach dem 5:0 bei Oberligist HEBC in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.
Alexander Meyer: Solider Auftritt als Kobel-Ersatz. Kaum gefordert, aber mit einer guten Parade gegen Köhler (27.). Note: 3.
Julian Ryerson (bis zur 46. Minute): Bereitete vor der Pause drei Tore vor und verdiente sich den frühen Feierabend redlich. Note: 1,5.
Filippo Mane: Spielte unaufgeregt und fehlerfrei. Abgesehen von einer riskanten Grätsche im eigenen Sechzehner absolvierte er einen sehr reifen Auftritt. Note: 2,5.
Waldemar Anton (bis zur 66. Minute): Musste in der ersten Halbzeit ein paar Mal überraschend ins Laufduell gegen leidenschaftliche Hamburger Amateure, löste das als Abwehrchef aber absolut seriös. Note: 3.
Daniel Svensson (bis zur 58. Minute): Defensiv solide und offensiv genau im richtigen Moment zur Stelle, als er eine Kombination zum 2:0 veredelte. Agierte etwas defensiver als Ryerson. Note: 3.
Marcel Sabitzer: Agierte phasenweise recht fahrig im Passspiel und leistete sich untypische Ungenauigkeiten. Bereitete das 3:0 von Inácio per artistischer Ablage vor, schöpfte sein Potenzial gegen den Fünftligisten aber nicht voll aus. Note: 3,5.
Joey Veerman: Musste gegen das lila-weiße Abwehrbollwerk der Hamburger die Fäden ziehen. Erledigte das ordentlich und belohnte sich mit dem feinen Steckpass-Assist vor dem 5:0 durch Silva. Note: 3.
Albert mit starkem Debüt
Samuele Inácio (bis zur 77. Minute): Nach seinem Frust-Rot am vergangenen Bundesliga-Spieltag sprühte der 18-Jährige vor Spielfreude. Belohnte sich nicht nur mit einem tollen Doppelpack vor der Pause, sondern rackerte auch stark in der Rückwärtsbewegung mit. Note: 1,5.
Felix Nmecha (bis zur 46. Minute): Zeigte seine athletischen Vorteile, wenn er das Tempo anzog. Kam in vorderer Rolle aber zu selten in aussichtsreiche Situationen. Note: 3,5.
Mathis Albert: Der 17-Jährige feierte sein Startelf-Debüt und war in der zähen Anfangsphase der aktivste Dortmunder Angreifer. Mutig im Eins-gegen-eins, lediglich beim letzten Pass fehlte dem US-Amerikaner noch etwas die Übersicht. Note: 2,5.

Fábio Silva: Offenbarte in den ersten 45 Minuten deutliche Stockfehler, technische Mängel und falsche Entscheidungen. Erlöste sich und seine Kritiker in der zweiten Halbzeit, als er nach einem Hamburger Ballverlust eiskalt flach zum 5:0-Endstand einschoss. Note: 3,5.
Einwechselspieler:
Carney Chukwuemeka (ab der 46. Minute): Ersetzte Nmecha im Mittelfeld. Zeigte zwar gute Tempodribblings, verpasste aber wie so oft den Moment für das rechtzeitige Abspiel. Note: 3,5.
Maximilian Beier (ab der 46. Minute): Kam überraschend als rechter Außenverteidiger für Ryerson in die Partie, konnte offensiv aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Note: 3,5.
Kaua Prates (ab der 58. Minute): Kam nach knapp einer Stunde in die Partie, um Spielpraxis zu sammeln. Fiel weder positiv noch negativ auf. Note: 3,5.
Luca Reggiani (ab der 66. Minute): Fügte sich nahtlos und fehlerfrei in die Defensive ein, hatte im Spielaufbau extrem viel Ballbesitz und strahlte eine enorme Ruhe aus. Da er defensiv kaum noch ernsthaft gefordert wurde, blieb sein Auftritt unauffällig. Note: 3.
Konstantinois Karetsas (ab der 77. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.










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