Ismael Saibari hat beim FC Bayern gleich in seinem ersten Spiel in der Bundesliga für Furore gesorgt. Er wurde zwar „nur“ eingewechselt, sammelte aber gleich zwei Assists. Und darüber hinaus einiges an Lob, auch von Experte Stefan Effenberg.
Der ehemalige Bayern-Profi, der mit dem Rekordmeister 2001 die UEFA Champions League gewann, ist durchaus angetan vom Neuzugang, der für rund 50 Millionen Euro von der PSV aus Eindhoven zu den Bayern kam.
Bei der WM im Sommer konnte der Marokkaner auf sich aufmerksam machen, traf unter anderem gegen Brasilien. Deswegen war es so wichtig, dass die Bayern den Transfer schon vor der Weltmeisterschaft einigermaßen eintüteten, sodass nur noch Detailfragen zu klären waren.
Effenberg schwärmt von Saibari
Im Doppelpass bei Sport1 lobte Effenberg den Bayern-Neuzugang. „Er hat eine große Erfahrung. Das hat er schon in der Champions League und bei der Nationalmannschaft gezeigt. Er ist in der Mannschaft sofort angenommen und akzeptiert worden. Das hat man in den wenigen Minuten schon gesehen“, so der Experte.

Vor allem die gute Physis beeindruckt Effenberg. Saibari zeigte diese beim Assist zum 4:1, als er sich im direkten Duell mit Finn Jeltsch behauptete und dann den Pass auf Aleksandar Pavlovic spielte, der nur noch einschieben musste.
„Er kommt aus einer Verletzung bei der WM. Das musst du auch erst mal aufholen und das dauert ein bisschen“, sagte Effenberg zudem und sieht auch kein mögliches Schnelligkeitsproblem bei dem 25-Jährigen: „Harry Kane ist vom Topspeed auch nicht schneller, aber diese Spieler lösen die Dinge eben ein bisschen anders. Und das spricht für Saibari.“
Effenberg ist sich also auch sicher, dass der FC Bayern noch große Freude am Offensivspieler haben wird, der als eine Art Freigeist gilt und viele kreative Elemente in das Spiel des Rekordmeisters einbringen soll.










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