Zwar kassierte Noah Atubolu in seinem Debüt für Eintracht Frankfurt drei Gegentore, verhinderte mit starken Paraden aber auch eine mögliche Niederlage gegen Union Berlin. Bis 2027 ist der ehemalige Freiburger zunächst ausgeliehen, im Anschluss greift eine Kaufpflicht. Dem 24-Jährigen winkt wohl ein langfristiger Vertrag in der Main-Metropole.
,,Es hat riesig Spaß gemacht, leider konnten wir das Spiel nicht gewinnen.“ Beim spektakulären 3:3-Unentschieden zum Bundesliga-Auftakt stand Atubolu auf Anhieb in der Startelf. Dabei wurde der Wechsel des Keepers erst zwei Tage zuvor offiziell gemacht. Atubolu ist vom Start weg die neue Nummer Eins von Trainer Adi Hütter und soll das auch in den kommenden Jahren sein.
Nach Sport-Bild-Informationen soll der Torhüter in Frankfurt einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Eine Ausstiegsklausel wird der Deal demnach nicht enthalten. Zunächst wird die Eintracht im Sommer 2027 allerdings eine Summe von 12 Millionen Euro an Ablöse in Richtung Freiburg überweisen. Durch Boni-Zahlungen kann der Deal ein Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro erreichen.
Frankfurt plant langfristig mit Atubolu als Nummer Eins
Nach langer Unsicherheit hat Atubolu kurz vor Ende der Transferperiode fürs Erste doch noch ein Happy End gefunden. Bereits frühzeitig teilte der Keeper den Freiburg-Verantwortlichen seinen Wechselwunsch mit, Angebote blieben jedoch aus. Atubolu soll durch seine Berateragentur Epic Sports mit nicht-substanziellen Gerüchten aus der Premier League bei Laune gehalten worden sein. Mittlerweile hat sich der 24-Jährige von Epic Sports getrennt und wird stattdessen von einem Anwalt und Familienangehörigen beraten.

Erst kurzfristig sprang Frankfurt auf den Atubolu-Zug auf. Zunächst mit dem Torhüter-Duo bestehend aus Michael Zetterer und Kaua Santos in die Planungen für die neue Saison gegangen, entschied sich Adi Hütter nach ersten Eindrücken in der Vorbereitung für die Notwendigkeit einer neuen Nummer Eins. Um Platz für Atubolu zu machen, wurde Zetterer für fünf Millionen Euro zu Leeds United abgegeben, Santos wird fortan als Back-Up hinter Atubolu auf Einsatzzeit warten müssen.
Mit einem aktuellen Marktwert von 25 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de) ist Atubolu der momentan wertvollste deutsche Torhüter vor Bayerns Jonas Urbig und seinem Freiburg-Nachfolger Mio Backhaus.









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