Nach seinem Abschied vom BVB verfolgt Mats Hummels die Entwicklung der Dortmunder weiterhin genau. Vor allem die jungen Talente im Kader haben es dem Weltmeister von 2014 angetan.
Borussia Dortmund setzt bei der Zusammenstellung seines Kaders auf eine Mischung aus etablierten Leistungsträgern und vielversprechenden Talenten. Mats Hummels hält diesen Ansatz für genau richtig. Der frühere BVB-Verteidiger widerspricht vor allem der Kritik, der Dortmunder Mannschaft fehle es an Erfahrung.
„Ich sehe den Punkt nicht, dass Erfahrung, Routine und Reife fehlen“, erklärte Hummels bei einer Presserunde von Prime Video. Schließlich verfüge der BVB auf mehreren wichtigen Positionen über gestandene Profis. Als Beispiele führte der Weltmeister von 2014 unter anderem Nico Schlotterbeck, Gregor Kobel, Julian Ryerson, Rami Bensebaini, Waldemar Anton und Serhou Guirassy an.
Besonders interessant macht den Kader für Hummels allerdings die Kombination dieser erfahrenen Kräfte mit den zahlreichen hochveranlagten Spielern. „Und da sind eben auch ein paar potenzielle Weltklasse-Talente dabei“, betonte der 37-Jährige. Große Hoffnungen setzt Hummels dabei offenbar in Joan Gadou. Der junge Innenverteidiger hat beim ehemaligen Dortmunder Abwehrchef bereits mächtig Eindruck hinterlassen. „Den sehe ich schon jetzt auf einem Wahnsinnslevel und erwarte das auch in den nächsten Jahren“, schwärmte Hummels.
Hummels traut BVB-Talenten große Karrieren zu
Auch weitere junge Spieler wie Justin Lerma und Kaua Prates gelten als Akteure mit großem Entwicklungspotenzial. Hinzu kommen die beiden Griechen Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias, wobei Konstantelias aufgrund eines Kreuzbandrisses zunächst längere Zeit fehlen wird.

Für Hummels erinnert die aktuelle Transferstrategie damit an eine Stärke, die den BVB bereits in der Vergangenheit ausgezeichnet hat: Junge Spieler sollen sich in Dortmund auf höchstem Niveau entwickeln und anschließend zu internationalen Stars reifen. Entsprechend hoch schätzt Hummels das Potenzial der Mannschaft ein.
Dortmund habe es mit seinen Transfers wieder geschafft, Spieler zusammenzubringen, „die in den nächsten fünf Jahren Ballon-d’Or-Kandidaten sein sollten“. Für den ehemaligen BVB-Profi ist der eingeschlagene Weg deshalb vielversprechend. Die Verbindung aus Routine und außergewöhnlichem Talent könnte Dortmund in den kommenden Jahren eine spannende Entwicklung ermöglichen.










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