Nach einer schwierigen Zeit bei Manchester United hat Antony bei Real Betis eine neue Heimat gefunden. Zuletzt musste er aber eine Enttäuschung hinnehmen.
Trotz seiner starken Leistungen für den spanischen Erstligisten wurde er von Nationaltrainer Carlo Ancelotti nicht für die WM nominiert. Im Interview mit transfermarkt sprach der Flügelstürmer auch über seine Nichtberücksichtigung. „Es war ein Traum, bei meiner zweiten Weltmeisterschaft dabei zu sein, aber das gehört zum Fußball dazu“, sagte der 26-Jährige: „Natürlich war es traurig, zu sehen, wie Brasilien gegen Norwegen verlor. Ich war zu Hause und habe sie angefeuert und wollte unbedingt dabei sein, um irgendwie zu helfen, aber das gehört zum Fußball dazu.“
Sein letztes Länderspiel ist inzwischen drei Jahre her, damals trug Antony noch das Trikot von Manchester United. Im Old Trafford wurde er seit seinem 95-Millionen-Euro-Wechsel von Ajax 2022 allerdings nie glücklich und stand wegen seiner schwachen Leistungen stark in der Kritik.
Antony über Betis-Aufschwung: „Haben uns jeden Tag weiterentwickelt“
Im Januar 2025 wurde er schließlich zu Real Betis verliehen und überzeugte auf Anhieb, sodass ihn die Andalusier nach der Leihe fest unter Vertrag nahmen. Angeführt von der Flügelzange aus Antony und Ez Abde qualifizierte sich der Klub aus Sevilla erstmals seit 20 Jahren wieder für die Champions League.
„Als ich hierher kam, wollte ich meinen Teamkollegen unbedingt helfen. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch; ich will immer mehr. Ich sehe immer, dass man noch etwas mehr tun kann. Das habe ich immer im Kopf. So habe ich schon als Kind gedacht“, erklärte Antony seinen und Real Betis‘ Aufschwung: „Gott sei Dank haben wir uns seit meiner Ankunft nicht nur aufgrund meiner Leistungen, sondern auch dank meiner Teamkollegen jeden Tag weiterentwickelt. Ich sehe, dass Betis viel besser geworden ist.“

Er habe sich „in den Kopf gesetzt, dass ich irgendwie helfen muss, damit der Verein nach mehr als 20 Jahren wieder in die Champions League zurückkehrt“, so Antony weiter: „Wegen der Bedeutung und des Ansehens dieses Vereins, der Menschen und der Fans, die es wirklich verdient haben.“ In der abgelaufenen Spielzeit trug der Linksfuß acht Tore in der Liga zum fünften Platz bei, der dank der UEFA-Koeffizientenwertung für die Qualifikation zur Königsklasse reichte.









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