Aleksandar Pavlovic hätte im vergangenen Sommer offenbar nach England wechseln können. Manchester City soll den Mittelfeldspieler des FC Bayern ganz oben auf der Wunschliste geführt haben. Zu Verhandlungen kam es allerdings nie.
Der BILD-Podcast „Bayern Insider“ berichtet, dass sich die Engländer ausführlich mit dem deutschen Nationalspieler befasst haben sollen. Eine erste Nachfrage soll bereits im März erfolgt sein. Für das Zentrum galt Pavlovic bei den Citizens demnach als bevorzugte Lösung.
Auch Trainer Enzo Maresca soll sich dem Bericht zufolge persönlich eingebracht haben. Finanziell wäre der Premier-League-Klub offenbar weit gegangen: Von einem Gesamtpaket bis zu 100 Millionen Euro ist die Rede.
Entscheidung fiel beim Spieler selbst
Dass die Gespräche zwischen den Vereinen nie starteten, lag laut dem Bericht an Pavlovic. Der 21-Jährige fühlt sich in München wohl und wollte den Klub nicht verlassen. Deshalb winkte er ab, bevor aus Manchester überhaupt eine offizielle Offerte eingehen konnte.
An der Säbener Straße war das Interesse aus England demnach bekannt. Ein konkretes Angebot mit einer Ablösesumme erreichte die Münchner wegen der eindeutigen Position des Spielers jedoch nie.

Pavlovic stammt aus der eigenen Nachwuchsabteilung und hat sich binnen weniger Jahre vom Campus-Talent zur festen Größe im Profikader entwickelt. Inzwischen gehört er auch zum Kreis der Nationalmannschaft.
Königsklasse als erklärtes Ziel
Neben seiner Bindung an den Ausbildungsverein spielten offenbar auch sportliche Erwägungen eine Rolle. Pavlovic will mit dem FC Bayern die Champions League gewinnen. Vincent Kompany hat den Titel in der Königsklasse für diese Saison ebenfalls offen ausgerufen.
Im Mittelfeldzentrum zählt Pavlovic neben Joshua Kimmich zu den bevorzugten Optionen des Trainers. Gegen den VfB Stuttgart begann er zum Bundesliga-Auftakt und traf beim 5:1 selbst. Manchester City suchte nach der Absage anderweitig und verpflichtete Ayyoub Bouaddi für die Schaltzentrale.












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