Der Kader des FC Bayern ist auch in der Saison 2026/27 in der Breite nicht überragend besetzt. Dennoch gibt es vor allem auch durch einige flexibel einsetzbare Spieler einen gewissen Konkurrenzkampf. Auch im Mittelfeld.
Dass Joshua Kimmich hier gesetzt ist, das ist keine Überraschung. Als Vizekapitän des Rekordmeisters gibt er den Ton an, ist so etwas wie der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld.
Er spielt die Hauptrolle im Zentrum. Das meist neben Aleksandar Pavlovic, der in den letzten Jahren große Schritte nach vorne machen konnte. Allerdings soll Tom Bischof auch immer wichtiger werden. Der Spieler, der 2025 aus Hoffenheim kam, hat sich mittlerweile sehr gut akklimatisiert.
Bischof feuert Konkurrenzkampf an
Beim Sieg im DFB-Pokal auswärts beim VfL Osnabrück stand Bischof in dieser Saison zum ersten Mal von Beginn an auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler überzeugte, forderte viele Bälle, sammelte viele Kontakte und erzielte den Treffer zum 2:1.
Seine Teamkollegen sind überzeugt von der Qualität des Mittelfeldspielers. „Er ist einer, der immer den Ball haben möchte und unserem Spiel guttut“, schwärmte Kimmich auf Nachfrage der Abendzeitung München.

An der generellen Hierarchie wird momentan aber noch nicht gerüttelt. Pavlovic „spielt schon die zweite oder dritte Saison sehr stark“, wich Sportdirektor Christoph Freund der konkreten Nachfrage diesbezüglich aus: „Aber Tom ist deutscher U21-Nationalspieler und auf einem richtig guten Weg. Die werden sich sicher sehr gut pushen.“
Bischof wird also weiterhin eher der Herausforderer und Rotationsspieler sein, aber permanent Druck ausüben. „Er wird viele Minuten bekommen und ist ein wichtiger Spieler für uns. Wir sind froh, dass wir einen Spieler in seiner Qualität haben“, erklärte Freund abschließend. Heißt also, dass Bischof viel Vertrauen erhält, aber naütlich, das ist beim FC Bayern nicht neu, auch abliefern muss.










Kommentare