Vincent Kompany hat Berichten widersprochen, wonach er beim FC Bayern im Sommer auf einen weiteren prominenten Zugang gedrängt haben soll. Der Trainer reagierte überrascht und stellte klar, dass er von solchen Plänen nichts halte. Auch Christoph Freund widersprach.
Angesprochen wurde Kompany auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den FC Schalke 04. Der 40-Jährige wählte deutliche Worte und wies die Darstellung zurück, er habe intern einen dritten großen Transfer eingefordert.
„Das kommt aus den Wolken. Ich bin nicht einmal mit diesem Gedanken aufgestanden. Was wir intern besprechen, ist intern. Ich bin aber total überrascht, dass so etwas in der Welt umging, ich bin nicht einmal mit diesem Gedanken aufgestanden“, sagte der Belgier.
Wie das Gerücht entstand, ist offen
Auch die Entstehung der Meldung konnte sich der Trainer nicht erklären. „Ich frage mich, wie das entstanden ist. Vieles wird einfach sehr schnell ein Thema, ohne das Wahrheit dahintersteckt“, ergänzte Kompany.

Ausgangspunkt war ein Bericht der Sport BILD. Demnach soll sich der Coach neben Nathaniel Brown und Ismael Saibari einen weiteren namhaften Spieler für den Kader gewünscht haben. Dieser Wunsch sei intern festgehalten und danach mit der Klubführung erörtert worden.
Am Ende habe sich der Verein gegen einen zusätzlichen großen Transfer entschieden und stattdessen den eigenen Nachwuchs stärker berücksichtigt. Diesen Weg soll Kompany nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen mitgetragen haben.
Freund widerspricht ebenfalls
Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich ähnlich klar wie sein Trainer. „Wir reden jeden Tag und darüber haben wir nie gesprochen“, erklärte der 49-Jährige zu den Spekulationen.
Fest steht, dass die Münchner im Sommer vergleichsweise zurückhaltend agierten. Neben Brown und Saibari kam unter anderem der 18-jährige Bara Sapoko Ndiaye. Gerade die jungen Spieler sollen künftig enger an die Profimannschaft herangeführt werden.











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