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Sensations-Comeback? Schalke öffnet Manuel Neuer die Tür
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Sensations-Comeback? Schalke öffnet Manuel Neuer die Tür

Der FC Schalke öffnet Manuel Neuer die Tür für eine mögliche Rückkehr nach Gelsenkirchen. Doch auch der FC Bayern würde den Torhüter nach dem Karriereende gerne einbinden.

Wie lange steht Manuel Neuer noch zwischen den Pfosten? Der Vertrag des 40-Jährigen beim FC Bayern läuft am Ende der Saison aus. Ob der Weltmeister von 2014 seine außergewöhnliche Karriere anschließend beendet oder noch ein weiteres Jahr dranhängt, ist bislang nicht entschieden. Gedanken über seine Zukunft nach der aktiven Laufbahn machen sich offenbar aber schon zwei seiner bisherigen Vereine.

Neben dem FC Bayern könnte auch der FC Schalke 04 für Neuer nach dem Karriereende eine Option werden. S04-Aufsichtsratschef Axel Hefer signalisierte vor dem Bundesliga-Duell der Königsblauen mit den Münchnern am Samstag (5. September ab 18:30 Uhr) , dass die Tür für den gebürtigen Gelsenkirchener offensteht.

„Als Verein können wir stolz sein auf seine Karriere“, erklärte Hefer gegenüber der BILD. Das schwierige Verhältnis zwischen Neuer und Teilen der Schalker Anhängerschaft nach seinem Wechsel nach München im Jahr 2011 scheint für den Aufsichtsratschef kein Hindernis mehr zu sein. „Sein Abgang war kontrovers, aber ich persönlich finde, dass jeder Fehler machen kann, gerade wenn er jung ist. Das ist dann irgendwann auch mal gut.“

Manuel Neuer zwischen Schalke 04 und dem FC Bayern

Neuer stammt aus der Schalker Jugend und schaffte bei seinem Heimatverein den Sprung zum Profi. Nach insgesamt 203 Pflichtspielen für die Königsblauen wechselte der Torhüter 2011 zum FC Bayern. In München entwickelte er sich zu einer der prägendsten Figuren der Vereinsgeschichte und gewann unter anderem zweimal die Champions League.

Manuel Neuer
Foto: IMAGO

Wie es nach seiner Spielerkarriere weitergeht, dürfte Neuer selbst noch eine Weile offenlassen. Hefer rechnet ohnehin nicht mit einer schnellen Entscheidung: „Er wird erst mal seine Zeit genießen und sich dann überlegen, was er machen möchte.“ Auch der FC Bayern würde seinen langjährigen Kapitän allerdings gerne über dessen aktive Karriere hinaus an den Verein binden.

Präsident Herbert Hainer verwies dabei auf die Tradition, verdiente Spieler später in verantwortlichen Positionen einzusetzen „Natürlich ist es unser Wunsch, auch in Zukunft ehemalige Spieler, wenn sie denn bereit sind, einzubinden“, betonte Hainer. Damit könnte Neuer irgendwann vor einer spannenden Entscheidung stehen: Bleibt er seiner neuen Heimat München erhalten – oder führt ihn sein Weg tatsächlich zurück zu seinen Schalker Wurzeln?

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