Hinter dem früheren Liverpool-Star Darwin Nunez liegen bewegte Monate. Bei Al-Diriyah will der Uruguayer wieder in die Spur kommen.
Der Start ist dem Angreifer beim neuen Arbeitgeber bereits gelungen. Beim 3:0 gegen Al-Ettifaq erzielte Nunez zwei Tore für den Aufsteiger, für den er seit zwei Wochen als Leihspieler von Al-Hilal aufläuft. Beim Top-Team der Saudi Pro League erlebte er zuvor eine bittere Phase.
Im Februar wurde der Stürmer aus dem Kader gestrichen, da durch die Verpflichtung von Superstar Karim Benzema die zulässige Anzahl ausländischer Spieler überschritten wurde. Nunez musste für den Franzosen weichen und kam daher in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr zum Einsatz.
Nunez will Al-Hilal-Zeit vergessen: „Wollen nur im Wettkampf stehen“
Gegenüber dem saudischen Fernsehsender Thmanyah sprach der 27-Jährige über die belastenden Monate. „Zunächst einmal bin ich sehr glücklich, wieder Fußball spielen zu können“, sagte er nach seinem Doppelpack für Al-Diriyah: „Die letzten sechs Monate bei Al Hilal waren sehr schwierig für mich und meine Familie, da ich nicht spielen konnte.“
Er würde „niemandem eine solche Erfahrung wünschen“, so Nunez weiter, der beim Aufsteiger unter anderem mit Ex-Stuttgarter Enzo Millot zusammen spielt: „Letztendlich wollen wir alle als Spieler doch nur im Wettkampf stehen, spielen und Spaß an dem haben, was wir tun.“
Nach dem enttäuschenden Kapitel bei Al-Hilal ist der Uruguayer auf dem besten Wege, die Freude am Fußball wiederzufinden. Bevor er 2025 nach Saudi-Arabien wechselte, lief der schnelle Stürmer in der Premier League für den FC Liverpool auf. Zwar konnte er sich bei den Reds in drei Jahren nie als Leistungsträger etablieren, gewann mit dem LFC aber 2025 die englische Meisterschaft und erzielte in 95 Premier-League-Spielen 25 Tore für den Traditionsklub.

Der Durchbruch war ihm zuvor in Portugal gelungen. Für Benfica traf Nunez in der Saison 2021/2022 26-mal in 28 Ligaspielen und empfahl sich so für einen Wechsel nach England. Daraufhin legte Liverpool schließlich 75 Millionen Euro für den Nationalspieler auf den Tisch.









Kommentare