Der FC Bayern kam am Samstagabend beim FC Schalke nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Beim Remis in der Veltins-Arena dominierte der Rekordmeister über weite Strecken das Geschehen, fand gegen die kompakte Defensive der Gastgeber aber nicht den entscheidenden Schlüssel. Vincent Kompany weiß allerdings bereits, worauf es künftig ankommen wird.
Bayern hatte auf Schalke über weite Strecken die Kontrolle, erspielte eigene Chancen und ließ gleichzeitig kaum gefährliche Situationen zu. Am Ende fehlte jedoch das Tor, um die drei Punkte mit nach München zu nehmen. Für Kompany ist das grundsätzlich kein Grund zur Panik. Vor allem mit der defensiven Leistung seiner Mannschaft war der Belgier zufrieden.
„Ich bleibe ganz objektiv. Was wir gemacht haben, ist: Wir haben wenige Chancen zugelassen“, erklärte der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Gerade auswärts könne es immer passieren, dass eine defensive Mannschaft durch einzelne Umschaltsituationen plötzlich selbst gefährlich werde. Genau das haben die Bayern verhindert.
Gleichzeitig identifizierte Kompany einen Punkt, an dem sich seine Mannschaft verbessern müsse. Gegen kompakte und gut organisierte Gegner dürfe Bayern nicht nachlassen, sondern müsse die Defensive des Gegners über die komplette Spielzeit beschäftigen.
Kompany fordert 90 Minuten Druck
„Wenn wir gegen kompakte, stabile, gut organisierte Mannschaften spielen, die sehr viel Laufbereitschaft haben, dann brauchst du immer Tempo am Ball und 90 Minuten lang diesen Druck aufs Tor“, betonte Kompany.
Dabei gehe es für den Bayern-Trainer nicht um ein bestimmtes Mittel. Vielmehr müsse seine Mannschaft auf unterschiedliche Art und Weise permanent für Gefahr sorgen.

„Egal ob es zehn Pässe, Läufe, Chipbälle, Gegenpressing, Flanken oder Standards sind“, erklärte Kompany und fügte hinzu: „Egal, was es dann ist, wir brauchen 90 Minuten Druck auf die Verteidigung, bis es knackt.“
Genau diese Konsequenz fehlte den Münchnern auf Schalke. Trotz viel Ballbesitz und einiger guter Möglichkeiten gelang es dem Rekordmeister nicht, die Defensive der Gastgeber entscheidend zu überwinden. Kompanys Formel für die kommenden Spiele ist deshalb klar: Geduldig bleiben, aber gleichzeitig über 90 Minuten den Druck hochhalten.











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