Zunächst sah es für Borussia Dortmund bereits am zweiten Spieltag nach einem ersten herben Dämpfer aus, doch dann gelang bei der TSG Hoffenheim nach einem 0:2-Rückstand noch ein 3:2-Sieg. Nach der Begegnung war beim BVB die Freude dementsprechend groß, aber Verantwortliche und Spieler sprachen auch die nicht ganz so optimalen Aspekte an.
„Wo Dortmund spielt, ist was los! Das war schon gegen Hamburg so. Nach dem 2:0 konnte man nicht mehr unbedingt damit rechnen. Aber wir sind zurückgekommen. Kompliment an die Mannschaft, sie hat wirklich Moral gezeigt“, lobte der auf der Vereinshomepage zitierte Geschäftsführer Sport Lars Ricken die Reaktion auf den Zwei-Tore-Rückstand und ging sowohl auf zwei Joker als auch auf den Abwehrchef näher ein: „Nwaneri war an den gefährlichen Aktionen, die wir hatten, immer beteiligt. Auch wenn es nicht sein Tor war: Er war beim 3:2 entscheidend. Fabio hat ein Tor geschossen, ein Tor vorbereitet. Waldemar Anton möchte ich noch hervorheben: Nicht nur, weil er das 1:2 hervorragend vorbereitet, sondern, wie er die Abwehr zusammengehalten hat.“
Auch Ole Book war sehr zufrieden damit, dass von der Bank entscheidend nachgelegt werden konnte: „Die Wechsel haben bedeutend Wirkung gezeigt. Wir wissen, dass wir einen guten Kader haben, und dass wir dadurch Spiele spät entscheiden können“, so der Sportdirektor, der sich allerdings gewünscht hätte, dass die Startformation besser funktioniert: „Trotzdem wäre es uns allen lieber, wenn die Impulse noch stärker von Beginn an auf dem Platz sind. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben uns in einigen Phasen den Schneid abkaufen lassen.“
Anschlusstor als Wendepunkt
Gregor Kobel sah einen wesentlichen Grund dafür, dass der BVB schlecht in die Partie gefunden hat, auch im Gegner: „Sie haben es sehr gut gemacht im Pressing und im Anlaufen. Auch aus dem Spiel heraus haben sie immer wieder Druck gemacht. Wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen, haben uns schwergetan, zu Kombinationen zu finden, auch bei den zweiten Bällen, und sind ein Stück weit hinterhergelaufen.“

Im ersten Tor allerdings sah Kobel dann den Wendepunkt und war im Anschluss an die Begegnung glücklich: „Danach war es ein offenes Spiel, ein bisschen hin und her, aber wir haben die Tore gemacht. Dass wir hier gewinnen, tut sehr gut.“










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